Hünfeld. Die Gebäudehülle für den Anbau an der Kreissporthalle in der Hünfelder Jahnstraße steht. Bei einem Ortstermin informierte der Vorsitzende des Hünfelder Sportvereins, Lothar Mihm, gemeinsam mit dem Abteilungsleiter der Handballer, Martin Abel, Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel und dem Vorsitzenden der Sportkommission, Theo Flügel, über den Fortgang der Arbeiten. Der Anbau wurde errichtet, weil bei größeren Sportveranstaltungen in der Kreissporthalle immer wieder Aufenthaltsräume fehlten. Deshalb stellte sich der Hünfelder Sportverein als Bauherr zur Verfügung. Aber auch für Schulsportveranstaltungen oder auch das Nightstreetball-Turnier soll der Anbau genutzt werden. Auf den rund 65 Quadratmetern Fläche entstehen Sozialräume und ein Aufenthaltsbereich, der beispielsweise für Schiedsrichterbesprechungen, für Seminare und Mannschaftssitzungen, aber auch als Aufenthaltsraum während sportlicher Veranstaltungen in der Halle genutzt werden kann. Deshalb wurde in der Wand ein großflächiges Fenster eingebaut, um direkten Sichtkontakt zur Halle zur haben.
Die Finanzierung des Vorhabens konnte aus verschiedenen Fördertöpfen sichergestellt werden. Das Land Hessen stellt aus Mitteln des Sonderprogramms „Sportland Hessen“ 70.000 Euro zur Verfügung, der „Konzern Stadt Hünfeld“ 18.600 Euro und der Landkreis, der die Räumlichkeiten auch für seine schulischen Eigenveranstaltungen mitnutzen will, 43 630 Euro. Der Verein brachte Eigenmittel in Höhe von 31 094 Euro auf und beteiligt sich darüber hinaus mit rund 23 000 Euro an Eigenleistungen. Während die Gebäudehülle mittlerweile fertig gestellt ist, soll nun der Innenausbau vorangetrieben werden. Die Abdichtungsarbeiten sind soweit abgeschlossen, dass jetzt der Fußbodenaufbau eingebracht werden kann. Eine spezielle Fensterkonstruktion erlaubt es darüber hinaus, dass dieser Raum auch zum Vorplatz der Halle komplett geöffnet werden kann.
Auslöser des Vorhabens war nach den Worten von Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel insbesondere die Handballabteilung des Hünfelder Sportvereins mit ihren 360 aktiven Spielern, die bei Turnieren und großen Heimspielen immer wieder Probleme hatten, ihren Gästen außerhalb der Tribünen einen Aufenthaltsbereich anbieten zu können. Außerdem fehlte es an geeigneten Räumlichkeiten für Besprechungen, Sitzungen und theoretische Unterweisungen. Die Vereinbarung, die mit dem Landkreis Fulda für den Bau getroffen worden war, sieht aber vor, dass auch andere Vereine, Veranstalter und die Schulen diese Räumlichkeiten bei Bedarf mitnutzen können.

