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Neun Monate Freiwilligendienst in Uganda – FSMDA-Rückkehrer informieren „Neue“

Fulda. „Als ich im Juni nach 9 Monaten Uganda wieder zu Hause ankam, war ich auch froh, aber wenn wir jetzt den Neuen Jahrgang auf seinen Dienst mit vorbereiten, möchte ich am liebsten gleich wieder mit nach Afrika fliegen“, so Julia Menz (20) aus Karben bei Frankfurt, eine der 7 Ehemaligen, die das letzte Vorbereitungsseminar für den neuen FSMDA-Jahrgang (Freiwilliger Sozialer und Missionarischer Dienst im Ausland) im Partnerbistum Hoima, in Uganda, maßgeblich gestaltet haben. Neben einer kleinen Vokabelliste zur Einführung in die Stammessprache Runjoro erläuterten die „Alten“ den „Neuen“ anhand von Fotos, Videoclips und Gegenständen das Leben in Uganda in Pfarrei-, Familien- und Arbeitssituationen. Auch wurde sich offen über „realistische Möglichkeitsvorstellungen eines Freiwilligendienstes“ ausgetauscht.

Bei einer Exkursion in das Caritas-Taubblindenheim in Hilders wurde in eine ganz andere Welt der Sinneswahrnehmung eingetaucht und über eine ähnliche Herausforderung nachgedacht, die einem auch beim Hineindenken in eine ganz andere Kultur begegnet. Besonders wurde das Thema „Umgang mit Behinderungen in den verschiedenen Ländern“ besprochen. Der Diözesandirektor für die Missionswerke, Apostolischer Protonotar Prälat Dr. Lucian Lamza meinte nach den Ausführungen der Rückkehrer „Es beeindruckt mich sehr, wie reflektiert und offen unsere jungen Erwachsene ihre Erfahrungen in den verschiedenen Lebensbereichen beschreiben, gerade auch für ihr Leben als Christen.“

„Neben der Dynamik und Bandbreite dieses jungen Dienstes in unserem Bistum begeistert mich besonders die persönliche Entwicklung der Freiwilligen während der sehr intensiven Zeit der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des FSMDA von insgesamt über 2 Jahren mit zu erleben und zu begleiten.“, so Thomas Bretz, Referent für Neuevangelisierung im Seelsorgeamt und Koordinator des FSMDA im Bistum. „Junge Erwachsene suchen verstärkt nach entwicklungspolitischen Freiwilligendiensten, über 3500 wurden im letzten Jahr von verschiedensten deutschen Organisationen entsandt. Dieses Engagement aufzugreifen ist eine große pastorale Chance und Anfrage, dass auch wir als Weltkirche profilierte Angebote machen und damit auch Raum für Gottesbegegnungen schaffen.“, so Bretz weiter.

Die zur Zeit im Bistum Fulda tätigen Priester aus der Diözese Hoima haben engagiert bei den Vorbereitungskursen mitgewirkt. „Danke, dass nun schon der dritte Jahrgang von jungen Erwachsenen zum Segen für unsere Pfarreien in Uganda sein wird“, so Pfr. Deogratias Serunjogi, aus Eichenzell-Büchenberg.

Dem „alten“ FSMDA Jahrgang, für den es gleichzeitig der letzte Nachbereitungskurs ihres Freiwilligendienstes war, gab Pfr. i. R. Eugen Kutzka aus Hünfeld, der sich u.a. auch für den FSMDA engagiert, bei der gemeinsamen Messe im Kapellchen des Schönstattzentrums in Dietershausen mit auf den Weg: „Was euch in den vergangenen Monaten in eurem persönlichen Glauben gestärkt hat, das nehmt mit auf euren weiteren Lebensweg und seid auch weiterhin als Licht und kleine Missionare in unserer Kirche und der Gesellschaft unterwegs.“

Der missio-Referent und FSMDA-Verantwortliche Sturmius Schneider wird die Einführungswoche der neuen Freiwilligen in Uganda koordinieren. Die Aussendungsmesse der 8 jungen Erwachsenen findet am Montag, 30. August um 14.30 Uhr in der Klosterkirche am Frauenberg in Fulda statt. Herzliche Einladung an alle Interessierte dieses Freiwilligendienstes.

„Ich bin jetzt so gespannt auf Uganda und kann unsere Ausreise gar nicht mehr abwarten“, sagt Moritz Becker aus Poppenhausen, der mit dem FSMDA seinen Zivildienst leistet, am Ende seines letzten Vorbereitungsseminars.

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