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„Blended Learning“ Ein innovatives Bildungsprojekt für Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe II und Pädagogen der außerschulischen Bildung

Fulda. „Jedem das Seine – mir das Meiste!? Christliche Gesellschaftsethik und die gerechte Verteilung knapper Ressourcen“ ist der Titel eines innovativen Bildungsprojekts, das das Bonifatiushaus Fulda in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung Hessen in der zweiten Jahreshälfte durchführt. Worum geht es?: Während der Finanzkrise meldete sich Bundespräsident Köhler zu Wort und sprach von „hemmungsloser Gier“ im Bankenbereich – einige Wenige sind die Gewinner, den Schaden bezahlt die Allgemeinheit. Unser soziales System steht vor dem Kollaps: Welche Leistungen sind noch bezahlbar? Und auf internationaler Ebene: Soll sich die ‚Festung Europa’ der Zuwanderung verschließen, weil der Wohlstand der ‚ersten Welt’ einfach nicht auf alle ausgedehnt werden kann? … Wir Menschen müssen alle mit dem Faktum leben, dass Ressourcen auf dieser Welt knapp sind. Wie aber verteilt man diese gerecht? Und: Nach welchen Grundsätzen, Kriterien und Regeln?…

Unser vorliegendes Bildungsprojekt  will anhand des Themas „knappe Ressourcen“ in ein solches Modell ethischer Grundsätze einführen: In die Christliche Gesellschaftsethik. Ziel ist die Vermittlung zentraler Grundlagen der Christlichen Gesellschaftsethik und die Befähigung, diese ethischen Grundsätze in Diskussionen um gesellschaftliche Problemlagen – besonders dort, wo es um die Verteilung knapper Ressourcen geht – mit einbringen zu können.

Mit dem Bildungsprojekt steigt das Bonifatiushaus in den Bildungsansatz des sog. ‚Blended Learning’ ein: Herkömmliche Präsenzveranstaltungen begleiten ausgedehnte E-Learning-Phasen, d.h. Lernphasen auf einer nur für die Teilnehmenden zugänglichen Internet-Plattform, die gleich eine ganze Vielfalt neuer Möglichkeiten und Methoden liefert: Abrufen von Informationen zum Thema, Chats mit Expertinnen und Experten zu einer festgelegten Zeit, Diskussionsforen, sowie das Mit-Verfolgen von Vorträgen (live und zeitversetzt) und Kommentaren namhafter Professorinnen und Professoren zum Thema. Das notwendige technische ‚Know-How’ und die Unterstützung bei Problemen liefert das Projekt natürlich mit.

Das Kursangebot richtet sich in erster Linie an Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe II.  Neben den Kursinhalten sollen Teilnehmende auch mit den Methoden des Formats vertraut gemacht werden, um sie später auch im eigenen Unterricht anwenden zu können. Deshalb ist das Projekt auch für Pädagoginnen und Pädagogen der außerschulischen Jugendbildung interessant. Darüber hinaus sind auch Alle angesprochen, die sich mit dem Thema ‚Christliche Sozialethik’, wie auch mit der Lernform ‚Blended-Learning/E-Learning’ auseinander setzen möchten.

Das Bildungsprojekt besteht aus einer kostenlosen Informationsveranstaltung am 16. Juni (war schon, ist aber nicht unbedingt erforderlich!), drei Präsenstagen (Beginn mit der Auftaktveranstaltung am 4. September) und 2 E-Learning-Phasen von insgesamt 6 Wochen. Die Leitung des Kurses haben Burkhard Kohn (Referent Bonifatiushaus), Ulrich Dreismickenbecker (i-Wi-Wissenswerte-Agentur, Speyer), sowie Ulrike Neises (Abt. Erwachsenenbildung, Bistum Limburg).

Der Flyer und weitere Informationen erhalten Sie durch das Bonifatiushaus, Neuenbergerstr. 3-5, 36041 Fulda, Tel.: 0661/8398-117 (bzw. -114), oder via E-mail an info@bonifatiushaus.de

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