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Bistum Fulda leistet 15.000 Euro Soforthilfe für Pakistan und Rußland

Fulda. Das Bistum Fulda hat aus seinem Katastrophenfonds 10.000 Euro als Soforthilfe zur Finanzierung von Hilfsmaßnahmen für die Überschwemmungsopfer in Pakistan und 5.000 Euro für die Opfer der Waldbrände in Rußland zur Verfügung gestellt. Der Betrag wurde an Caritas International in Freiburg überwiesen. Mit der Geldhilfe soll ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern dieser Naturkatastrophen gesetzt und ein Beitrag zur Linderung der Not in der Bevölkerung der betroffenen Regionen geleistet werden. „Das Schicksal der obdachlos gewordenen und verletzten Menschen, die dringend auf unsere Hilfe angewiesen sind, darf uns Christen nicht unberührt lassen“, betont Bischof Heinz Josef Algermissen.

Die Überschwemmungen in Pakistan haben weite Landesteile in den zentralen Regionen erreicht und fließen in die bevölkerungsreichsten südlichen Regionen. Anfänglich wurde von einer Million Betroffener ausgegangen. Inzwischen aber hat sich die Zahl auf etwa drei Millionen erhöht. Dörfer und Städte sind von der Außenwelt abgeschnitten, Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht vor den Wassermassen. Die Caritas Pakistan versorgt besonders schwer betroffene Familien mit Nothilfen wie Lebensmitteln, Notzelten, Trinkwasser, Wasserentkeimungstabletten, Moskitonetzen und Hygieneartikeln; Gesundheitsteams der Caritas versorgen zur Zeit etwa 3.000 Menschen, die verletzt oder auf ärztliche Hilfe angewiesen sind.

In Rußland sind nach extremer Hitze und Trockenheit Tausende von Waldbränden ausgebrochen. Trotz Großeinsatz der russischen Feuerwehren sind die Brände nicht unter Kontrolle zu bringen. Nach offiziellen Angaben sind 40 Menschen ums Leben gekommen; es wird jedoch mit wesentlich mehr Opfern gerechnet. Etwa 300 Personen sind auf medizinische Hilfe angewiesen. 2.000 Häuser wurden zerstört, mehreren Tausend Menschen haben die Flammen das Obdach genommen. Caritas international stellt für die Opfer der Wald- und Torfbrände 50.000 Euro zur Verfügung. Die russischen Caritasverbände verteilen in den Regionen Woronesch und Saratow an obdachlos gewordene Bewohner in einem ersten Schritt Kleidung, Lebensmittel und Hygieneartikel.

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