Fulda. Am Samstag, dem 10.7., begann die diesjährige Jugendfreizeit der Katholischen jungen Gemeinde (KjG). Mit drei Bussen wurde das Ziel Lütjenwestedt (Schleswig-Holstein) angesteuert. Die Busfahrt war bei sommerlichen Temperaturen  schweißtreibend, dennoch wurde das  Ziel erreicht und alle freuten sich, dass die Unterkunft sehr nett eingerichtet war. Von nun an standen zwei Wochen Programm an. Es gestaltete sich sehr bunt und abwechslungsreich. Neben schwimmen gehen in der Ostsee oder im Naturschwimmbad, gab es auch eine Landtagsbesichtigung in Kiel und eine Stadtbesichtigung in Hamburg.
Auch an der Brauerei in Flensburg wurde Halt gemacht. Der kleinste Grenzübergang nach Dänemark wurde passiert und im Anschluss daran, genossen alle den Strand in Kollund. Auch eine morgendliche Wattwanderung bildete ein Highlight. Zum Ausgleich gab es viel Zeit für die Jugendlichen im Haus und ein religiöser Tag, an dem sich alle Zeit für sich selbst nehmen konnten – kreativ oder ruhig. Das Jahresthema der KjG wurde an einem Tag zum großen Diskussionsthema. „Aktenzeichen XY – ungelöst“ heißt es. Dahinter verbirgt sich die Frage, wie man eigentlich „Geschlecht“ definieren kann. Wer hat darüber zu entscheiden, ob eine Person wie ein Mädchen oder wie ein Junge aufwachsen soll. Die Jugendlichen sahen dieses Thema als sehr interessant an und diskutierten sehr angeregt.
Nach zwei Wochen, in denen die Gruppe sehr gut zusammengewachsen ist und alle viel Spaß zusammen hatten, ging es wieder Richtung Heimat. Mit Tränen in den Augen trennten sich die BetreuerInnen und die TeilnehmerInnen in Fulda und versprachen sich, dass sie sich bei „40 Jahre KjG“ im September wieder sehen werden. Rundherum war es eine wunderschöne Freizeit. Alle hatten Spaß und Entspannung und haben viele neue Freunde und Freundinnen gefunden.
