Schönes aus Fulda. Das Bistum Fulda hat aus seinem Katastrophenfonds 10.000 Euro als Soforthilfe zur Finanzierung von Hilfsmaßnahmen für die durch schwere Überschwemmungen betroffenen Menschen in Mexiko zur Verfügung gestellt. Der Betrag wurde an Caritas International in Freiburg überwiesen.
Mit der Geldhilfe soll ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern der Naturkatastrophe gesetzt und ein Beitrag zur Linderung der Not in der Bevölkerung der betroffenen Region geleistet werden. „Das Schicksal der von der Überschwemmungskatastrophe heimgesuchten Menschen in Mexiko darf niemanden unberührt lassen“, betont Bischof Heinz Josef Algermissen.
Das Ausmaß der Zerstörungen im mexikanischen Bundesstaat Tabasco übertrifft die Befürchtungen. Derzeit werden an die 2.000 Personen vermißt, die Häuser von rund 800.000 Menschen stehen unter Wasser, große Teile der Ernte und Viehbestände sind vernichtet. Im Bundesstaat Chiapas sind bislang 70.000 Menschen obdachlos geworden. Caritas-Helfer haben in Mexiko-Stadt Sammellager errichtet und Sachspenden wie Lebensmittel, Kleidung, Schuhe und Decken für die Betroffenen zusammengetragen. In den nächsten Wochen ist schnelle Hilfe für die Flutopfer Mexikos dringend geboten. (bpf)
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