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Von einem Clown, der uns glücklich machen will – Rathausabend am 4. Mai: „Das Lächeln am Fuße der Leiter“

Hünfeld. „Das Lächeln am Fuße der Leiter“, das erzählerische Kabinettstück Henry Millers steht beim nächsten Hünfelder Rathausabend am 4. Mai um 20 Uhr auf dem Programm. Es handelt von der der Geschichte eines Clowns, der sich nicht damit zufriedengeben mag, die Leute zum Lachen zu bringen, sondern ihnen Glückseligkeit schenken will. Das Stück wird von Robert Valentin Hofmann gelesen, die musikalische Begleitung übernimmt Anka Hirsch am Violoncello. Karten gibt es im Vorverkauf im Bürgerbüro der Stadt Hünfeld sowie an der Abendkasse. Einlass ist ab 19.30 Uhr.

Die Geschichte vom Clown August, der Abend für Abend in der Zirkusmanege am Fuße der Leiter mit einem Lächeln in Trance verfällt ist eine Fabel vom besessenen Ich, von verlorener und wiedergefundener Identität und von der Utopie der Selbstverwirklichung. „Von allen Geschichten, die ich jemals geschrieben habe, ist dies die eigenartigste“, schreibt Henry Miller im Epilog zu dem 1948 erschienenen Buch.

Die Vielschichtigkeit der Erzählung wird in dieser Lesung besonders hervorgehoben durch den Dialog zwischen Sprache und Musik. Es entspinnt sich ein dichtes Zusammenspiel der menschlichen Stimme mit den Klängen des Cellos. Durch die Kunst des Vorlesens lässt die Interpretation des Textes beim Zuhören Bilder und Szenen entstehen, die die Musik in eigenen Klangwelten sensibel begleitet und deutet.

Die Akteure des Rathausabends sind Robert Valentin Hofmann, Schauspieler aus München, an verschiedenen Stadt -und Landestheatern und freiberuflich tätig, unter anderem als Sprecher bei ARTE, Hörbuch – und Filmproduktionen. Er wird begleitet von Anka Hirsch, Jazz –und Theatermusikerin, die in der Gruppe „trirakel-töne-texte-theater und dem trio lézarde jazz unter anderem als Cellistin mit eigenen Kompositionen, Jazz und experimenteller Musik arbeitet.

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