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Geburtstagsbeflaggung am Stadtschloss

100316_FlaggeStadtschlossFulda (mb). Was haben die großen grün-weißen Fahnen mit dem Fuldaer Stadtwappen rund ums Stadtschloss zu bedeuten, mag sich mancher in diesen Tagen gefragt haben. Die Verwaltung erinnerte mit der Geburtstagsbeflaggung an den Tag der Klostergründung am 12. März 744. „Üblicherweise sind die großen Stadtjubiläen die Gedenkdaten, die uns im Gedächtnis bleiben. Um das historische Datum uns allen immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, wollen wir ab jetzt in jedem Jahr diese Tradition am 12. März pflegen“, kündigte Fuldas Verwaltungschef und Kulturdezernent Gerhard Möller an.

Leben nach benediktinischen Regeln
Zur Erinnerung: Abt Eigil nannte die Gegend, in der Sturmius und sieben seiner Begleiter im Auftrag des heiligen Bonifatius die Grundlage für ein neues Kloster legten, in seiner Vita Sturmi Eichloha. Aus dieser Zeit stammt der Ortsname Fulda. Erster Abt der nach benediktinischen Regeln lebenden Mönchsgemeinschaft wurde Sturmius. Ihn entsandte der aus dem südenglischen Crediton stammende Mönch nach Monte Casino, um dort das Leben nach den Prinzipien Benedikt von Nursias kennen zu lernen. Die erste Absicherung erhielt das noch junge Kloster und seine kontinuierlich wachsende Gemeinschaft im Jahre 747, als Bonifatius von Hausmeier der fränkischen Könige, Karlmann, einen geschlossenen Grundbesitz von vier Meilen um das Kloster geschenkt erhielt.

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