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Ehrungen in Großenlüder: „Gemeinde-Verdienstkreuz“ an Walter Möller, Ehrenbriefe an verdiente Kommunalpolitiker

Großenlüder. „Mit Ehrungen sollte man sparsam umgehen, um das Besondere herauszuheben“ – neben der Verleihung des Ehrenbriefes des Landes Hessen an drei Kommunalpolitiker, konnte Bürgermeister Werner Dietrich am Freitagabend eine ganz besondere Ehrung vornehmen: Herr Walter Möller erhielt die Ehrenurkunde der Gemeinde Großenlüder.

100222_grossenlueder1 100222_grossenlueder2Diese Auszeichnung ist die höchste, die die Gemeinde Großenlüder verleihen kann und wurde erst zum zweiten Mal verliehen. Sie gilt als „Verneigung der ganzen Gemeinde vor Ihren Leistungen“, so Dietrich in seiner Laudatio. Sie wird als Anerkennung und Würdigung seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Kommunalpolitik und sein soziales und kulturelles Engagement in Vereinen, Verbänden und der Kirchengemeinde überreicht. Mitmenschlichkeit und Dienst am Nächsten unter Zurückstellung der eigenen Bedürfnisse zeichne den Menschen Walter Möller aus. Werner Dietrich gratulierte im Namen aller gemeindlicher Gremien und bedankte sich auch bei Möllers Ehefrau, die zum Wohle der Gemeinde, häufig auf ihren Mann verzichten musste.

Eine Zwischenstation auf dem Weg zur Ehrenurkunde könnte man die Verleihung des Ehrenbriefes des Landes Hessen bezeichnen, so Dietrich. Er überreichte diese Auszeichnung für ihre langjährige kommunalpolitische Arbeit an drei Großenlüderer Kommunalpolitiker: Jürgen Schmitt, Norbert Printz und Karl Süss. Allen Geehrten bescheinigte er hohen Sachverstand und ein außerordentliches Engagement zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger und der gesamten Gemeinde. Mit ihrer langjährigen kommunalpolitischen Tätigkeit hätten sie Verantwortung für ihre Mitmenschen übernommen und sich beispielgebend für die Gemeinde eingesetzt, dafür gebühre ihnen ein ganz besonderer Dank.

In einem kurzen Rückblick ließ Walter Möller seine verschiedenen Ämter und Tätigkeiten Revue passieren und gab die eine oder andere Anekdote zum Besten. Er ermunterte die jüngeren Politiker zum Weitermachen, „man gibt nicht nur, man bekommt auch etwas zurück“, außerdem sei ein Ehrenbrief ohne weiteres steigerungsfähig. Wunderbar musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch den Großenlüderer Pianisten Christian Lang, der Werke von Debussy und Chopin darbot.

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