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Außerordentliche Delegiertenversammlung der Caritas tagt im März in Fulda

Fulda, Freiburg. Am 24. März kommenden Jahres wird in Fulda die Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbandes zu einer Außerordentlichen Sitzung zusammen kommen: Auf Grund eines Beschlusses auf ihrer jüngsten regulären Versammlung soll dann über eine mögliche Änderung der Ordnung der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes entschieden werden.

Ursächlich hierfür ist die bundesweit massive Unzufriedenheit über die Ausgestaltung der Tarifpolitik der zuständigen arbeitsrechtlichen Gremien im so genannten Dritten Weg. Denn die erst im Frühjahr 2007 beschlossene Reform greift nicht; die vor zwei Jahren eingeführte Möglichkeit, bei wirtschaftlicher Notwendigkeit spartenbezogen oder  regional Abweichungen bezüglich Höhe der Vergütung, Arbeitszeit und Erholungsurlaub zu vereinbaren, scheitert zumeist mangels entsprechender Mehrheiten in den Entscheidungsgremien. Die Ursachen hierfür sind vielfältig, die Folgen teilweise weitreichend, wie im Bistum Hildesheim die Übertragung von katholischen Einrichtungen der Altenhilfe in die Trägerschaft der Diakonie in diesem Jahr zeigte.

Dr. Markus Juch, Diözesan-Caritasdirektor in Fulda, erachtet sparten- und regionenbezogene Lösungen in der Caritas als unbedingt nötig: „Dies gilt für die Caritasarbeit in Deutschland grundsätzlich, besonders in Zeiten der Krise. Dies gilt auch im Speziellen für die Caritas im Bistum Fulda. Ökonomischer Druck in den sozialen Einrichtungen der Caritas, hervorgerufen durch Stillstand in den Regionalkommissionen, ist unverantwortlich. Ein ‚Weiter so wie bisher’ kann und darf es nicht geben!“
Beim Caritasverband für die Diözese Fulda erwarte man daher mit Spannung das Ergebnis der angekündigten außerordentlichen Delegiertenversammlung in Fulda. (cif)

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