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Ökonomie und Ökologie – kein Widerspruch für die Lang-Gruppe

091116_GL_MdLGroßenlüder. Jürgen Lenders, Fuldaer Landtagsabgeordneter und wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP Fraktion im Hessischen Landtag, besuchte die Geschäftsführung der Technolit-Unternehmensgruppe in Großenlüder. Lenders verspricht Unterstützung bei der Umsetzung neuer Projekte des Firmengründers Wilhelm Lang.

Die Hotrega GmbH, eine Tochterfirma der Lang-Gruppe, habe eine Bio-Marke entwickelt und plane mit diesen ökologischen Produkten neues Terrain zu erobern. „Ökonomie und Ökologie sei kein Widerspruch!“ führte Hotrega Geschäftsführer Christof Mahr aus. Die Produkte der neuen Bio-Marke TerraNawaro seien alle aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und würden zum Teil in regionalen Produktionsbetrieben verarbeitet. Das Programm umfasse u.a. ökologische Produkte zur selbsttätigen Entfernung von Grünbelägen, Insektenpuder zur Schädlingsbekämpfung, Korrosionsschutzwachs zum Konservieren landwirtschaftlicher Gerätschaften bis hin zu Hand- und Hautreinigern oder einem kompostierbaren Ölbindemittel.

Man wolle mit dieser Produktschiene vor allem umweltbewusste Kunden ansprechen, erörterte Mahr in seinen Ausführungen. Nachhaltigkeit und der verantwortungsbewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen ständen dabei genauso im Fokus wie die Zusammenarbeit mit regionalen Zulieferern. So seien z.B. gezielt karitative und soziale Einrichtungen der Region wie das Antoniusheim einbezogen, um neben der Nachhaltigkeit der Produkte auch die soziale Verantwortung des Unternehmens unter Beweis zu stellen. Es sei wichtig, auch die heimische Wirtschaft zu unterstützen, lobte MdL Jürgen Lenders und erfuhr, dass Wilhelm Lang ein weiteres ökologisches Projekt plane.

Auf der zur Lang-Gruppe gehörenden Reitanlage – dem Weidstücker Hof in Eichenau – werde in absehbarer Zeit eine Produktionsanlage gebaut, in welcher Pferde-Dung entweder zur Herstellung von Brennpellets oder als biologischer Dünger verarbeitet werden könne. „Probleme hierbei gebe es zur Zeit noch bei der deutschen Gesetzregelung für eine Brenngenehmigung.“ schilderte Wilhelm Lang dem MdL. So sei es z.B. sehr schwierig diese Genehmigung für Deutschland zu erhalten, obwohl die Regeln hierfür in Brüssel schon gültig seien. Interessiert nahm Lenders diese Ausführungen zur Kenntnis und versprach im Wirtschaftsministerium die entsprechenden Informationen einzuholen und Kontakte mit den verantwortlichen Ansprechpartnern zu knüpfen.

„Es sei wichtig, dass Wirtschaft und Politik gemeinsam nach Lösungen suchen.“ So Lenders. „Die Lang-Gruppe freue sich über jede Unterstützung bei der Realisierung dieser ökologischen Projekte, denn die Nachhaltigkeit und der verantwortungsbewußte Umgang mit natürlichen Ressourcen seien ein wichtiges Ziel, welches man nicht aus den Augen verlieren dürfe.“ betonte Wilhelm Lang am Ende der Gesprächsrunde.

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