Fulda. Vom 9. – 13. Nov. tagte die Gemeinschaft katholischer Soldaten im Bonifatiushaus Fulda. Das Thema der Tagung lautete” Kann der persönliche Glaube an Jesus Christus für den Soldaten hilfreich sein im täglichen Dienst – auch im Einsatz?”. Mit dieser Thematik beschäftigte sich die Akademie erstmalig mit einem Glaubensthema bezogen auf die Besonderheiten des Soldatenberufes und die Herausforderungendieses Berufes im Alltag des Friedensdienstes in den Kasernen in Deutschland, aber auch den wesentlichen veränderten Rahmenbedingungenauf und den speziellen Besonderheiten des Friedensdienstes im Auslandeinsatz, wo die posttraumatischen Belastungsstörungen in erheblichem Masse nach Überwindung der Dunkelziffer deutlich zunehmen.
Fotos (22): Elisabeth Miller
In diesem Seminar ging es unter anderem darum, sich in besonderer Weise um die ” Seele der Soldaten ” zu sorgen, um in extremen Grenzsituationen einen Angriff auf die Seelen zu vermeiden. Ziel war es, in dieser Woche für die Teilnehmer einen besonderen Zugang aus dem persönliche Glauben für die Bewältigung schwieriger Situationen zu öffnen und zu finden.
Gunter Geiger, Direktor des Bonifatiushausen, begrüßte die Teinehmer zu dem 5-tägigen Kongress unter ihnen den Leiter der Akademie Oberst a.D. Klein, den Schirmherrn der Akademie Generalleutnant Korte sowie den Militärbischof und Bischof von Augsburg S.E. Walter Mixa. Ein wichtiger Punkt während der Tagung war eine Führung durch den Dom von Fulda mit Besuch des Bonifatiusgrabes und dem Grab von Erzbischof Dyba, ehemaliger Militärbischof. Anschließend lud der Oberbürgermeister der Stadt die Kongressteilnehmer zu einem Empfang ins Stadtschloß.
Bischof Mixa gab einen Empfang für die Teilnehmer der Tagung und geladene Gäste aus Anlass des 12. Seminars der GKS-Akademie Oberst Helmut Korn mit gemeinsamem Abendessen. Zum Abschluß der Konferenz fand eine Busfahrt nach Homberg ( Efze ) sattt mit Empfang im Rathaus durch den Bürgermeister und in Fritzlar eine Stadtbesichtigung sowie ein Besuch beim dortigen Militärpfarrer.