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Mario Klotzsche bei Betriebsrat von RhönSprudel

090918_KlotzscheFulda. Auf Einladung des Betriebsrates der Firma RhönSprudel besuchte Mario Klotzsche den Mineralwasser- und Getränkeproduzenten in der Rhön. RhönSprudel, die auch an Bionade beteiligt sind, gehört zu den zehn größten Mineralwasseranbietern in Deutschland. Thema waren die Auswirkungen der Verpackungsverordnung auf die Wasserhersteller und der Trend zu Einwegflaschen.

Betriebsratsvorsitzender Andreas Zitzemann berichtete, dass auch nach der Einführung des Pfandsystems für Einwegflaschen der Anteil von Mehrweggebinden weiter zurückgeht. Vor allem der steigende Marktanteil der Lebensmitteldiscounter machte den mittelständisch geprägten Wasserherstellern zu schaffen. Die Discounter setzen auf Einwegfalschen und dadurch nimmt der Anteil der Mehrwegfalschen ab. Für die Mineralwasserwirtschaft bedeutet diese Entwicklung eine Verschiebung zu Gunsten sehr preiswerter Wasseranbieter. Durch den Wettbewerbsdruck können oftmals kaum noch die Kosten zu verdient werden und Wasserproduzenten wie wir, die auf Mehrwegsysteme setzen, kommen in Schwierigkeiten.”, so der Betriebsratsvorsitzende.

Der Betriebsrat schlug stattdessen vor, zukünftig auch die Discounter auf dem Wege der Verpackungsverordnung zur Abgabe von Mehrweggebinden zu verpflichten. Die jetzige Regelung hat ihr eigentlich Ziel, nämlich den Anteil von Mehrwegfalschen zu erhöhen, nicht erreicht. Im Gegenteil, mit der neuen Verordnung nahm dieser drastisch ab.

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