Fulda. Unter dem Motto „Wir gehen auf Weltreise“ haben die Teilnehmer der diesjährigen integrativen Freizeit zehn Tage in Kleinsassen in der Rhön verbracht. 27 Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren haben auf der integrativen Kinderfreizeit der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) Fulda viel gemeinsam erlebt und sich gerne auf das vielseitige Programmangebot eingelassen. Das Betreuerteam hat sich vorab eine Rahmengeschichte für die Freizeit ausgedacht, die die Teilnehmer von Dubai über Rom, Las Vegas und Hawaii hat reisen lassen, um dem Scheich zu helfen, seine kranke Tochter zu heilen. Auf ihrer spannenden Abenteuerreise durch die verschiedenen Länder haben die Kinder allerlei erlebt: Singen und Stockbrot am Lagerfeuer, ein Wellnessprogramm, bunte Spielnachmittage, ein Ausflug an den Bach und einen Sonnenaufgang auf der Milseburg. Außerdem gab es immer wieder viele kreative und sportliche Angebote. Neben den lustigen Aktivitäten gab es auch die ein oder andere thematische Einheit. So wurde an einem Tag zum Thema Demokratie gearbeitet und ein eigener Wahlwerbespot gedreht.
„I-Teen-Freizeit“ geplant
Am Ende der Freizeit fiel den allermeisten der Abschied schwer – durch das Zusammenleben und die gemeinsamen Erlebnisse sind neue Freundschaften entstanden und manche Kinder wissen, daß dies ihr letztes Jahr auf der „I-Freizeit“ war. Aber im nächsten Jahr fahren diese Kinder dann auf der „I-Teen-Freizeit“ mit, der Teenager-Version der integrativen Freizeit. Seit vielen Jahren ermöglicht die „I-Freizeit“ Begegnungen und Erfahrungen abseits vom Alltag, denn die Kinder mit und ohne Behinderung besuchen verschiedene Schulen. Vor allem bei den gemeinsamen Freizeitaktivitäten können alle mit ihren individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen einen Platz in der Gruppe finden. Eventuelle Unsicherheiten und Berührungsängste schwinden auf beiden Seiten schnell, so daß das Zusammenleben selbstverständlich wird.