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Neubau der Kindertagesstätte Aschenberg durch den Magistrat beschlossen – Wohnortnahe Kinderbetreuung

Fulda (cp). Im Rahmen des Konjunkturprogramms hat der Magistrat der Stadt Fulda den Neubau der Kindertagesstätte Aschenberg und die Bereitstellung zusätzlich erforderlicher Mittel in Höhe von etwa 160.000€ beschlossen. Diese Summe muss über den Haushalt der Stadt Fulda finanziert werden, da für dieses Projekt durch das Konjunkturprogramm ein Budget von 1.400.000€ zur Verfügung steht, die Baumaßnahmen aber etwa 1.560.000€ kosten. „Wir freuen uns sehr, dem gestiegenen Betreuungsbedarf im Stadtteil Aschenberg durch den Neubau Rechnung tragen zu können“, erklärte Oberbürgermeister Gerhard Möller.

Notwendigkeit neuer Betreuungsplätze

Aufgrund einer deutlich gestiegenen Nachfrage und durch das beitragsfreie letzte Kindergartenjahr reichen die vorhandenen Kindertageseinrichtungen im Stadtteil Aschenberg nicht mehr aus, um den Rechtsanspruch der dort wohnenden Familien zur Betreuung der Kinder ab Vollendung des 3. Lebensjahres wohnortnah zu erfüllen. Denn für die 305 Kinder im Kindergartenalter stehen insgesamt nur 175 Plätze zur Verfügung. Außerdem weist der Bezirk momentan eine unzureichende Anzahl an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren auf: Für 267 Kinder bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres gibt es dort zur Zeit lediglich sechs Plätze. Daher seien die nun entstehenden Möglichkeiten für die unter Dreijährigen auch besonders zu begrüßen und hervorzuheben, so Bürgermeister und Jugenddezernent Dr. Wolfgang Dippel.

Bedarfsgerechte Versorgung

Der Neubau umfasst eine 3-gruppige Einrichtung mit der Möglichkeit einer Betreuung für Kinder ab Vollendung des 3. Lebensjahres (eine Gruppe mit 25 Kindern) und für Kinder unter 3 Jahren (zwei Gruppen mit jeweils 10 Kindern). Damit soll in Zukunft eine bedarfsgerechte Versorgung erreicht werden. Die neue Kindertagesstätte wird im Abstand zu den beiden bestehenden Einrichtungen im Stadtteil am Rande des Spiel- und Freizeitparks entstehen. Somit kann dieser auch von weniger mobilen Familien gut zu Fuß erreicht werden.

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