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SMOG-Elternschule fördert Erziehungskompetenz

Ebersburg/Thalau. Positiv überrascht zeigt sich Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld vom großen Zuspruch, den die Elternschule findet. Die SMOG-Elternschule ist ein Angebot der gemeinnützigen Vereine „Smog“ (Schule machen ohne Gewalt) und „jolly-dent“ (Zahnärzte und Patienten helfen Kindern), mit denen die Erziehungskompetenz von Eltern gefördert werden soll. Bisher wurden acht Seminare durchgeführt, bei denen die teilnehmenden Eltern unter Anleitung von fachkundigen Referenten Gelegenheit hatten, ihr eigenes Erziehungsverhalten kritisch zu hinterfragen und neue Handlungsstrategien auszuprobieren.

Presseamt LK Fulda Presseamt LK Fulda

Höchste Zufriedenheit

Der Erste Kreisbeigeordnete besuchte den Abschlussabend der SMOG-Elternschule an der Grundschule in Thalau, um sich einen persönlichen Eindruck von der Veranstaltungsreihe zu verschaffen, die seit 2008 an verschiedenen Schulen im Landkreis Fulda angeboten wird. Die teilnehmenden Eltern sparten nicht mit Lob insbesondere an die Adresse der Kursleiterin Claudia König. Zur Unterstützung der in der SMOG-Elternschule geleisteten Arbeit überreichte Dr. Wingenfeld einen Scheck in Höhe von über 2.500 Euro an die Vorsitzenden von „Smog“, Edwin Maisch, und „jollydent“, Dr. Wolfram Geiger.

Gegenseitiger Erfahrungsaustausch hilfreich

Nach Einschätzung des Ersten Kreisbeigeordneten beruhe der erfolgreiche Start des Modellprojekts zur Intensivierung der Präventionsarbeit in der Jugendhilfe zum einen auf der Anbindung der Schulen. Zum anderen habe man mit „Smog“ und „jollydent“ gute Mitstreiter gewonnen. Für viele Eltern sei, so Wingenfeld, ein gegenseitiger Erfahrungsaustausch, der fachlich begleitet werde, hilfreich. Auch wenn die Verhältnisse in den USA, wo junge Paare wie selbstverständlich an einem Elterntraining teilnehmen würden, nur bedingt übertragen werden könnten, wäre ein flächendeckendes Angebot im Landkreis Fulda wünschenswert.

SMOG-Vorsitzender Maisch äußerte die Hoffnung, dass es gelingen werde, auch besonders belastete Familien mit den größten Defiziten zu erreichen. In jedem Fall sei es wichtig, die Nachhaltigkeit der erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten durch regelmäßige Schulungen sicherzustellen. Dr. Wolfram Geiger, Vorsitzender des Fördervereins Zahnärzte und Patienten helfen Kindern, umschrieb die Elternschule als Baustein in einem Gesamtkonzept, das mit der Geburtsvorbereitung und -nachsorge beginne, seine Fortsetzung in familienunterstützenden Maßnahmen finde und den Erwerb eines Elternführerscheins beinhalten könne.

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