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Mario Klotzsche soll für die FDP in den Bundestag

FDP FuldaFulda. Die Liberalen setzen das „Superwahljahr 2009“ mit der Nominierung ihres Direktkandidaten für die Bundestagswahl im Wahlkreis Fulda 175 fort. In einer Mitgliederversammlung wählten sie einstimmig den Fliedener Mario Klotzsche. Der 31jährige kandidierte bereits bei der letzten Bundestagswahl für die FDP im Wahlkreis Fulda. Klotzsche sitzt seit 2006 für die Liberalen im Kreistag und ist seit einem Jahr auch deren Fraktionsvorsitzender. Der Historiker und Soziologe schreibt gegenwärtig seine Doktorarbeit an der Universität Halle zu einem Thema aus dem Bereich Wirtschaftsgeschichte. Seit einem Jahr führt er auch das Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten Jürgen Lenders (Fulda). Ehrenamtlich ist der Vater eines zweijährigen Sohnes im Bereich der Kinderbetreuung tätig.

Kein Wortbruch

In seiner Vorstellung machte Klotzsche deutlich, dass er dem Wähler verdeutlichen will, das nicht nur die Sozialdemokraten weiter nach Links rücken, sondern zunehmend auch die CDU. Und das Wahlbetrug nicht erst seit Ypsilanti salonfähig wurde. Deutlichstes Beispiel hierfür sei die Mehrwertsteuererhöhung auf 19 Prozent gewesen, die allen Wahlversprechen damals Hohn spricht. In der Einkommensteuer belaste die kalte Progression die Bürger enorm, ohne dass CDU und SPD in den letzten Jahren die Steuerfreibeträge erhöht hätten. Statt dessen werde mit dem Gesundheitsfonds ein Moloch geschaffen, der den Wettbewerb der Krankenkassen ausschaltet und die Kassenbeiträge jedes Einzelnen deutlich erhöht, ohne dass die Qualität der Gesundheitsvorsorge spürbar verbessert werde.

„Gerade der gigantische Schuldenberg, den die große Koalition angehäuft habe, belaste künftige Generationen, die heute schon nicht wissen, wie angesichts der demographischen Entwicklung künftige Kranken- und Rentenbeiträge geleistet werden können“, sagte Klotzsche. Wenn schon Geld in die Hand genommen werde, so der frisch gewählte Kandidat, dann müsse dies insbesondere auch für die Infrastruktur im Bereich Rhön-Vogelsberg-Spessart verwendet werde. Er erinnerte an die lange fällige schnelle Zugverbindung zwischen Fulda und der Rhein-Main-Metropole Frankfurt und die bessere Straßenverbindung zwischen Meiningen und Fulda. Eine Infrastruktur die ihren Namen auch verdiene, sichere und schaffe langfristig Arbeitsplätze in dieser Region, so Klotzsche. Gerade die städtischen Zentren gelte es in den kommenden Jahren mit ausgefeilten Programme fit für die Zukunft zu machen, damit sie und damit die Region nicht ausbluten. Gemeindekerne müssten auch weiterhin ihre Aufgabe für die medizinische Versorgung und als Einkaufsgelegenheit mitsamt einer attraktiven Gastronomie enthalten, damit dort ein urbanes Leben stattfinden könne. Für diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe wolle er in Berlin wirken, versprach der Fliedener seinen liberalen Parteifreunden.

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