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Suizidprävention raus aus der Tabuzone

Zum diesjährigen Weltsuizidpräventionstages am 10. September, weist die TelefonSeelsorge Fulda mit der Broschüre „Suizidprävention – Damit das Leben weitergeht“ auf ihre wichtige Arbeit hin. In etwa 56.000 Telefonseelsorgegesprächen in Deutschland geht es um Suizid, suizidale Absichten oder Erfahrungen. In 55% der Gespräche benennen die Anrufenden eine diagnostizierte psychische Erkrankung. Deshalb wurden nun rund 150 Fachärzte, Ärztinnen und Therapeuten aus dem psychologisch-psychiatrischem Bereich in der Stadt und dem Landkreis Fulda, im Vogelsbergkreis, Hünfeld, Alsfeld und Bad Hersfeld angeschrieben, die zugesandten Broschüren in Ihren Praxen auszulegen und an geeigneter Stelle ins Gespräch zu bringen.

Um einen ersten niederschwelligen Kontakt für Betroffene bei „schweren“ Themen wie psychischer oder körperlicher Erkrankung, Gewalt oder Suizid zu ermöglichen wurde vor 61 Jahren die TelefonSeelsorge in Deutschland und die regionale Stelle in Fulda vor 37 Jahren gegründet. Seit dem erleben Menschen „darüber reden hilft!“ Und kommt ein Gespräch an seine Grenzen, dann können die Ehrenamtlichen am Seelsorgetelefon weitere Hilfen im psychosozialen Netz der jeweiligen Region aufzeigen.

08001110111/08001110222
www.TelefonSeelsorge-Fulda.de

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