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Zahl der Bezieher von Grundsicherung für Arbeitssuchende weiter gesunken

Im Dezember 2016 gab es im Landkreis Fulda 13.791 hilfebedürftige Personen, die soziale Transferleistungen erhielten. In der Sitzung des Kreistagsausschusses für Arbeit, Soziales und Gesundheit bezifferte der Leiter des Fachbereichs Arbeit und Soziales der Kreisverwaltung, Jürgen Stock, die Transferleistungsquote auf 6,3 Prozent.

Damit verzeichnete der Landkreis Fulda eine deutlich niedrigere soziale Transferleistungsquote als Hessen mit 9,3 Prozent und der Bund mit 9,7 Prozent. Durch die verstärkte Zuwanderung von Flüchtlingen erhöhte sich aber auch im Landkreis die Zahl der Hilfebedürftigen, die im Juni 2014 bei 12.397 Personen und einer Transferleistungsquote von 5,7 Prozent gelegen hatte.

Die Quote der Bezieher von Grundsicherung für Arbeitssuchende ging von 6,5 Prozent in 2010 auf 5,1 Prozent in 2016 zurück. Bei den Hilfebedürftigen bis 15 Jahren verringerte sich der Anteil von 8,8 auf 7,5 Prozent, in Hessen von 14,4 auf 13,7 Prozent und im Bund von 15,1 auf 14,1 Prozent. Die Quote der Empfänger von Grundsicherung im Alter lag bei 2,4 Prozent (Hessen: 3,8%, Bund: 3,1%).

Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsbezieher verringerte sich in 2016 um 2,5 Prozent auf 6.130 Personen. 1.726 Leistungsbezieher wurden in eine Erwerbstätigkeit vermittelt. Damit betrug die Integrationsquote 28,2 Prozent. Von den Arbeitsaufnahmen waren 71,3 Prozent nachhaltig, das heißt die Betreffenden befanden sich auch nach zwölf Monate noch in Beschäftigung.

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