Anlässlich der Begrüßung der Teilnehmer am Girls‘- und Boys‘-Day bei der Kreisverwaltung fühlte sich Vize-Landrat Frederik Schmitt an seine Eindrücke als Referent auf einem staatsbürgerlichen Seminar in Uruguay erinnert. Dort habe er erfahren, welch hohe Wertschätzung das System der kommunalen Selbstverwaltung in der Bundesrepublik genieße. „Damit das Alltagsleben in unseren Gemeinden, Städten und Landkreisen weiterhin so gut funktioniert, brauchen wir auch in Zukunft qualifizierten Nachwuchs – egal ob Mädchen oder Jungen.“
Zwar liege der Zeitpunkt der Berufswahl für eine Schülerin oder einen Schüler der Klassen fünf bis sieben noch relativ weit entfernt, räumte Erster Kreisbeigeordneter Schmitt ein. Es sei aber immer wichtig, sich rechtzeitig und umfassend zu informieren – „zum Beispiel, was der Landkreis Fulda macht und welche berufliche Möglichkeiten er bietet“. Dieses Anliegen griffen Ausbildungsleiterin Maria Post sowie die neue Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Simone Stern auf, die mit ihrem Team von Auszubildenden des ersten und zweiten Ausbildungsjahres den Girls‘- und Boys‘-Day vorbereitet hatten.
Maria Post hob das Selbstverständnis der Kreisverwaltung als moderne Dienstleistungsbehörde hervor, die den Bürgern auf Augenhöhe begegne und Hilfen in unterschiedlichen Lebenslagen leiste. Rebecca Ebert, Sophia Ruppel und Mareike Höhl hielten eine Power-Point-Präsentation unter anderem über die Ausbildungs- und Studienangebote bei der Kreisverwaltung. Im Anschluss an den allgemeinen Informationsteil gingen die insgesamt 27 Teilnehmer in verschiedene Fachdienste, um die dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu begleiten. Später traf man sich wieder gemeinsam im großen Sitzungssaal des Kreishauses, wo ein Parcours mit typischen Verwaltungstätigkeiten zu bewältigen war.