Der Fuldaer Geschichtsverein lädt ein zu einem Vortrag am Donnerstag, 16. März, um 19.30 Uhr im Kanzlerpalais, Unterm Heilig Kreuz, in Fulda. Die Referentin, Dr. Martina Jordan-Ruwe, spricht zum Thema „Fuldaer Goldschmiede zwischen Barock und Historismus“. Alle Interessierten sind zum Vortrag eingeladen, der Eintritt ist frei.
Anders als in der barocken Blütezeit des Hochstifts Fulda werden vom späten 18. Jahrhundert an für fast einhundert Jahre hauptsächlich einheimische Goldschmiede mit der Instandhaltung und Neuanfertigung liturgischer Geräte beauftragt. Ihre Namen sind indes weitgehend unbekannt und ihre Werke führen in den Sakristeien wie in der kunsthistorischen Forschung ein Schattendasein. Anhand ausgewählter Objekte werden charakteristische Merkmale der Arbeiten gezeigt. Ergänzend gewähren archivalische Zeugnisse Einblicke in die Geschäftsbedingungen der Goldschmiede und ihre Beziehungen zu ihren kirchlichen Auftraggebern.