Ob Online-Einkauf, E-Mail oder vermeintliche Gratisangebote: Wer sich im Internet bewegt, kann schnell eine böse Überraschung erleben. Woran erkenne ich gefährliche E-Mails, falsche Online-Shops oder Abo-Fallen? Wie finde ich ein sicheres Passwort? Zum Weltverbrauchertag am 15. März bietet die Verbraucherzentrale Hessen interessierten Verbrauchern von 11 – 17 Uhr in ihrer Beratungsstelle in Fulda, Karlstr. 2, Informationen und kostenfreie Kurzberatungen rund um „Verbraucherfallen im Internet“ an.
Online-Einkauf, Suchmaschinen und Auktionsplattformen: Das Internet ist aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Aber die digitale Welt bietet Verbrauchern nicht nur Vorzüge. Fake-Shops, Abofallen und Datenmissbrauch sind nur einige der Gefahren, die im Netz lauern. Vermeintlich kostenlose Online-Tests, Gewinnspiele oder Gratisgeschenke dienen oft nur als Köder, um in einen kostenpflichtigen (Abo-)Vertrag zu locken. Die Beraterinnen und Berater der Verbraucherzentrale informieren über die häufigsten Fallen im Internet und stehen interessierten Verbrauchern für Kurzberatungen rund ums Thema zur Verfügung.
Weltverbrauchertag
Im Jahr 1983 erklärten die Vereinten Nationen den 15. März offiziell zum Weltverbrauchertag. Das ist der Tag, an dem 1962 der damalige US-Präsident John F. Kennedy eine heute als historisch geltende Grundsatzrede über die Verbraucherrechte hielt. In der Ansprache vor dem amerikanischen Kongress betonte der Präsident damals das Recht auf sichere Produkte und den Schutz vor irreführender Kennzeichnung oder Werbung. Am Weltverbrauchertag wird öffentlich auf aktuelle Themen zur Verbesserung des Verbraucherschutzes aufmerksam gemacht. Die vier von John F. Kennedy formulierten Grundrechte der Verbraucher dienten als Grundlage für die Verbrauchercharta der Vereinten Nationen und wurden von der Generalversammlung der Vereinten Nationen 1985 mit der Verabschiedung der UN Guidelines for Consumer Protection erweitert. Als zentrale Verbraucherrechte wurden damit auch das Recht auf die Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse, das Recht auf Verbraucherbildung, das Recht auf eine intakte Umwelt und das Recht auf politische Interessenvertretung verankert. Die Verbraucherzentralen nutzen den Weltverbrauchertag, um öffentlich auf aktuelle Themen zur Verbesserung des Verbraucherschutzes aufmerksam zu machen.
Die Beratungen der Verbraucherzentrale finden statt im Rahmen des Projektes Wirtschaftlicher Verbraucherschutz, gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.