„cervisiam bibat“ lautete eine Anweisung an die Mönche aufgrund der schlechten Wasserqualität im Mittelalter. Damals wurde Bier aus Malz mit Kräutern gebraut und später dann durch das haltbarere Hopfenbier ersetzt. Bier war nicht nur Durstlöscher, sondern auch ein sättigendes Lebensmittel, das sogar als Biersuppe den Kindern gereicht wurde.
Am Tag der Fuldaer Brauereien anlässlich der Sonderausstellung „Von Pfeffersäcken und Hungerleidern – Geschichte(n) übers Essen und Trinken“ werden das Hochstiftliche Brauhaus (seit 1848), das Brauhaus Wiesenmühle (seit 1990), Hohmanns Brauhaus (seit 2007) und McMüllers Brauhaus (seit 2015) mit einem besonderen Bier-Tasting in der Kapelle des Vonderau Museums vorstellen, welche hellen, dunklen, goldgelben, natur- und hefetrüben Spezialitäten sie aus Gerste, Hopfen, Malz und Brunnenwasser herstellen.
Samstag, 18.02.2017, 14.00 Uhr in der Kapelle des Vonderau Museums
Eintritt: 1,00 €. www.museum-fulda.de.