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Den Arzt fragen oder nachschlagen

„Der Doktor sagt, ich habe eine Hypert… Hyptert… Hyptertirio… ach, irgendwas mit H“ – medizinische Fachbegriffe sind oftmals wie eine Fremdsprache: Weder kann man das Wort aussprechen, noch versteht man den Sinn dahinter.

Grundsätzliches

Heute werden häufig nicht deutsche, sondern lateinische oder englische Ausdrücke verwendet. Die Bedeutung dahinter ist meistens gleich oder zumindest sehr ähnlich – mit dem Unterschied, dass nicht jeder Englisch und Latein beherrscht. Wenn man die Worte etwas genauer unter die Lupe nimmt, fällt auf, dass sie oftmals zusammengesetzt sind. So gibt es beispielsweise bestimmte Vorsilben, die darauf hindeuten, dass etwas zu viel („hyper“-) oder zu wenig („hypo“-) ist. Hypertonie bedeutet also wörtlich „zu viel Druck/Spannung“. Ähnlich verhält es sich mit Endungen: Die Endung „-itis“ deutet auf eine Entzündung hin.

Organe und Organsysteme

So erklärt sich zum Beispiel „Dermatitis“: „Derma“ steht für Haut und „-itis“ für Entzündung. Also handelt es sich um eine entzündliche Reaktion der Haut. Der „Dermatologe“ ist der Hautarzt. „Dermatologie“ ist das Fachgebiet in der Medizin. Vergleichbar gilt das für „cardio“ (Herz), „gastro“ (Magen), „entero“ (Darm), „neuro“ (Neven) und so weiter.
Jedes Organ besteht wiederum aus verschiedenen Geweben und Bestandteilen, die ihre eigene Bezeichnung haben. Somit ergibt sich eine endlose Liste an komplizierten Namen und Erkrankungen, die weit über die hier genannten Begriffe hinausgeht.

Bedeutung verstehen

Wie findet man nun die richtige Übersetzung einer Diagnose heraus? Am einfachsten ist es, direkt den behandelnden Arzt zu fragen. Empfehlenswert ist es, den Begriff aufzuschreiben, um zu verhindern, dass man das Wort falsch in Erinnerung behält oder verwechselt. Darüber hinaus gibt es Wörterbücher und Lexika, die medizinische Begriffe übersetzen und erklären. Das Internet kann ebenfalls bei der Recherche helfen.

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