Im Wettbewerb um die BioMarkt-Förderpatenschaft präsentierten sich am vergangenen Freitag (28. Oktober), fünf Finalisten-Projekte dem Beirat der Zukunftsstiftung BioMarkt. Mit der Patenschaft werden ab 2017 erstmals Initiativen unterstützt, die sich im Bereich Forschung, Bildung oder Praxis für den Ökolandbau einsetzen. Diese können eine bis zu 2 Jahre laufende Förderung in Höhe von bis zu 2.000 € im Monat gewinnen.
Die nun in der Finalrunde stehenden Projekte sind so divers wie die Bewegung des Ökolandbaus selbst. Vorgestellt haben sich die Lernstatt der W-E-G-Stiftung (Projekt: Konzeption eines Trainee-programms für umstellungsinteressierte LandwirtInnen), Öko-Züchter des Dottenfelderhofes (Projekt: Entwicklung einer Mais-Populationssorte), das Bündnis der Freien Ausbildung für Gärtner- und LandwirtInnen (Projekt: Konzeption einer gemeinsamen Kommunikationsstrategie), der Ökomarkt e.V. (Projekt: Mehr Bio in Berufsschulen) und Mario Reißlandt (Projekt: eidentity – Aufbau der Haltung und Vermarktung von Zweinutzungshühnern im Rahmen eines Hofprojektes).
Die Entscheidung, welches Projekt mit der BioMarkt-Förderpatenschaft unterstützt und begleitet wird, trifft ein Beirat, der sich aus ExpertInnen des Ökolandbaus sowie VertreterInnen der Träger der Zukunftsstiftung BioMarkt zusammensetzt. Beiratsmitglieder sind: Thomas Brandt (BioMarkt Füllhorn, Bruchsal), Lukas Nossol (dennree Gruppe), Jan Plagge (Präsident des Bioland e.V.), Dr. Liliane Schmitt (Beratungsbüro EcoConcept), Jürgen Tschentscher (BioMarkt Naturata, Magdeburg) und Johanna Zellfelder (dennree Gruppe).
Die GewinnerInnen der BioMarkt Förderpatenschaft 2017 werden auf der BioFach 2017 in Nürnberg bekannt gegeben und prämiert.
Weitere Informationen zur BioMarkt-Förderpatenschaft und den Finalisten-Projekten finden Sie unter www.zukunftsstiftung-biomarkt.de.