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Klotzsche (FDP): Landwirtschaft ist tragende Säule unserer Region. Land und Bund müssen helfen

Mario Klotzsche, Kreisvorsitzender der Freien Demokraten und Vorsitzender der Fraktion im Kreistag, fordert von Land und Bund Unterstützung für die landwirtschaftlichen Betriebe.

„Unsere bäuerlichen Betriebe sind in einer existenzgefährdenden Krise. Der Zusammenbruch der Milchpreise in Folge der Sanktionen gegen Russland und Handelsstreitigkeiten mit China hat massive Auswirkungen für unsere gesamte Region, vor allem für die Dörfer, in denen die Landwirtschaft sowohl wirtschaftlich, als auch in sozialer und gesellschaftlicher Weise eine tragende Säule darstellen“, so Klotzsche.

„Was Bund und Land bisher an Hilfe angeboten haben, ist nicht mehr als ein schlechter Witz. Unter grüner Führung werden vom Land Hessen viele Millionen Euro an Subventionen in Ökobetriebe gepumpt, die am Ertrag der Landwirtschaft aber nur minimalen Anteil haben, während 90 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe leer ausgehen.“

Klotzsche weiter:

„Während die Bundesregierung den Kauf von bis zu 60.000 Euro teuren Elektroautos mit 1,2 Milliarden Euro subventioniert, wovon besonders Gutverdiener in den Großstädten profitieren, stehen für die bedrohte Landwirtschaft in ganz Deutschland gerade einmal 100 Millionen Euro zur Verfügung. Das sagt alles über die Prioritäten von CDU und SPD.“

„Die Landwirtschaft ist im Landkreis Fulda eine tragende Säule der gesamten dörflichen Struktur, angefangen als Arbeitgeber über die Landschaftspflege und den Naturschutz bis hin zum Vereinsleben.

Deshalb werden wir eine Resolution in den Kreistag einbringen, in der wir Landes- und Bundesregierung zum Handeln auffordern. Ziel muss es sein, die unmittelbare Krise mit finanziellen Hilfen abzumildern, um mittel- und langfristig eine selbsttragende wirtschaftliche Perspektive zu entwickeln.

Entscheidend ist dafür, dass die Politik das Marktumfeld für landwirtschaftliche Erzeugnisse nicht ständig verschlechtert.“ so Klotzsche abschließend.

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