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Kolping – Tauschaktion frische Kartoffeln für alte Kleider

Es war ein ungewöhnlicher Tausch, der am Samstagmorgen erstmals über die Bühne ging. Um 10 Uhr fiel in Giesel der Startschuss zu der Aktion ” Kartoffeln für Kleider “. Und direkt zu Beginn gab es schon einen größeren Ansturm.
Für die Aktion konnte die Gieseler Kolpingsfamilie – …tegut – gute Lebensmittel in Kooperation von Remlinger Rüben, einem fränkischen Bio-Kartoffelerzeuger, als Sponsoren mit ins Boot nehmen. Kolpingvorsitzender Walter Block krempelte mit einigen Mitstreitern die Ärmel hoch und hatte so einiges an Säcken zu schleppen. Es war noch keine 11 Uhr, da hatte er den Transporter (7,5 to) bereits zu einem Drittel voll.

Unterdessen brachte ein junger Mann gleich mit einem Traktor Altkleider Richtung Waage im Hof des Gemeindehauses in der Laurentiusstraße, wo sich die Kleidersammelstelle befindet. Stolze 30 Kilo kamen zusammen. Und dafür gab es 10 Kilo BIO -Kartoffeln. – Anuschka eine festkochende Sorte – hatten die Helfer Markus Wiegand, Ewald Schneider, Bruno Block und Marcel Will im Tauschangebot.

Die ungewöhnliche Aktion wurde erstmals abgehalten. „Hier in Giesel sind wir gefragt“, so Walter Block. „Mit dem Erlös werden unterschiedliche soziale und karitative Projekte realisiert. Wir werden mit dem heutigen Erlös wieder ein Kolpingprojekt in Giesel finanzieren.“

Der Zeitpunkt hätte für die Kolpingleute nicht besser sein können. Denn zu diesem Wochenende war auch die Abfuhr der vielen in den zurückliegenden Monaten im dort aufgestellten orangen Kleidercontainer am „Gemeindehaus“ eingeworfenen Altkleider, geplant. „Die lagern wir immer in der von der Gemeinde Neuhof bereitgestellten Räumen der „Kolping – Kleidersammelstelle“ im Gemeindehaus, bis sie zum Sortierwerk der Kolping-Recycling gefahren werden. Der Transporter wurde noch am Samstag komplett vollgeladen und am Montag zur Endladung nach Fulda gebracht. „Das war ein super Erfolg, damit hätten wir nicht gerechnet. Danke für die Hilfe der Bürgerschaft und an die Sponsoren der Kartoffel,  erklärte Walter Block“

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