Die regionale Vielfalt in der Jugendhilfe wurde bei einem eher ungewöhnlichen Netzwerk-Treffen im Kreishaus deutlich. Der Fachdienst Jugend, Familie, Sport, Ehrenamt hatte die Initiative zu einem Trägercafe ergriffen. Rund zwei Drittel der Anbieter von Jugendhilfeleistungen im Landkreis Fulda waren vertreten.
Bei der Begrüßung sagte Fachdienstleiterin Edith Jordan, dass es zum einen darum gehe, in zwangloser Runde miteinander ins Gespräch zu kommen, gegenseitige Informationen auszutauschen und zu aktualisieren sowie bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Zum anderen sollten aber auch die vorhandenen Netzwerke gerade vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Herausforderungen weiter ausgebaut werden. Als Beispiel nannte Edith Jordan die Betreuung ausländischer minderjähriger Flüchtlinge.
Die Zusammenkunft, auf der sich die Jugendhilfeträger mit Infoständen und -material präsentierten, bedurfte einiger Vorbereitungen, wofür Uta Riegel und Christine Kusturica aus dem Fachdienst Jugend, Familie, Sport, Ehrenamt verantwortlich zeichneten, die auch die Idee für die Veranstaltung hatten. Uta Riegel zeigte sich besonders erfreut, dass einige Leistungssachbearbeiter der Einladung gefolgt seien und so von der Möglichkeit Gebrauch gemacht hätten, die Gesichter hinter den Angeboten zu sehen.