„Sie sind im besten Sinne des Wortes ein Stadtoberhaupt und Kämmerer der ‚alten Schule‘ gewesen: zuverlässig, bescheiden, menschlich fair und geprägt von einer christlichen Grundeinstellung. Sie haben sich um die Details gekümmert, ohne die große Linie aus dem Blick zu verlieren“, sagte Justizministerin Eva Kühne-Hörmann in einer Feierstunde in Fulda.
Gerhard Möller hat 12 Jahre die Geschicke Fuldas überaus erfolgreich geleitet. Die Stadt musste nicht unter den Schutzschirm für klamme Kommunen „schlüpfen“, weil klug gespart und zielorientiert investiert wurde. Fast 300 Millionen Euro konnte Fulda in den vergangenen 12 Jahren investieren. Schulen, Kindergärten oder Sportanlangen sind heute in einem Top-Zustand. Neue Gebiete wie das Münsterfeld wurden erfolgreich erschlossen und unter der Ägide von Oberbürgermeister Möller entstand in nur 10 Jahren der neue Stadtteil „Fulda Galerie“, der rund 2.000 Einwohnern ein neues Zuhause bietet. Dabei wurde die Innenstadt nicht vernachlässigt. So etwa erstrahlt der Universitätsplatz in neuem Glanz. Die Einwohnerzahl Fuldas steigt seit Jahren kontinuierlich und liegt jetzt bei fast 66.500. Unter der Verantwortung von Gerhard Möller wurde Fulda wesentlich vorangebracht.
„Eine solche Bilanz kommt nicht von ungefähr“, so Eva Kühne-Hörmann an den scheidenden Oberbürgermeister gewandt, „sie hängt maßgeblich von dem Menschen ab, der das Amt ausfüllt. Sie, lieber Herr Möller, haben es verstanden, sich mit Ihrem Wissen auf allen Gebieten und durch Ihren Einsatz Anerkennung und Respekt, weit über die Grenzen Fuldas hinaus, zu verschaffen.“