Fulda. Ab dem 17. November 2008 sind die Fachleute der ÜWAG per Hubschrauber unterwegs, um das Stromverteilungsnetz des führenden osthessischen Energieversorgers zu überprüfen. Mit diesen Flügen kontrolliert die ÜWAG in den nächsten zwei Wochen ihre insgesamt rund 680 Kilometer Mittelspannungs-Freileitungen. Begonnen wird im südlichen Netzgebiet.
Damit die ÜWAG-Spezialisten an Bord des Helikopters mögliche Beschädigungen sehen und potenzielle Fehlerursachen erkennen können, muss der Hubschrauber sehr dicht an die Stromleitungen heranfliegen. Dies stellt hohe Anforderungen an das fliegerische Können der Piloten, zumal die Leitungen bei der Befliegung in Betrieb bleiben. Daher kann das Wetter dem Expertenteam einen Strich durch die Rechnung machen: Bei zu starkem Wind muss die Befliegung ausgesetzt werden.
Die Inspektionsflüge dienen der Kontrolle des Mittelspannungsnetzes und damit der Sicherstellung einer zuverlässigen Stromversorgung. Eventuelle Beschädigungen und mögliche Gefahrenquellen, die sich aus der Luft gut erkennen lassen, wie beispielsweise Äste, die in die Freileitungen hineinwachsen, beseitigt die ÜWAG umgehend.
Die Überprüfung des Mittelspannungsnetzes aus der Luft führt der osthessische Energieversorger alle zwei Jahre durch. In den Jahren zwischen den Befliegungen findet eine Leitungsbegehung statt: dann kontrollieren die Techniker der ÜWAG die Freileitungen wieder vom Boden aus. Die regelmäßigen Inspektionen gewährleisten die zuverlässige Energieversorgung für die Kunden der ÜWAG.