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Ensemble New Babylon Anamorphosis – Neue Musik aus Deutschland und Polen

Ein ganz besonderes Kulturereignis verspricht das Konzert mit dem Ensemble New Babylon, Bremen am Mittwoch, den 03. Juni 2015 um 20:00 Uhr in der Aula der Alten Universität zu werden. Auf seiner Tournee durch zahlreiche Städte Deutschlands und Polens gastiert das Ensemble in Fulda mit einem Programm, das mit Werken bereits etablierter und auch junger, aufstrebender Komponisten aus Deutschland und Polen einen kulturellen Brückenschlag zwischen beiden Kulturkreisen entwirft.
Dabei spiegelt das Programm mit seinen enorm abwechslungsreichen und vielfältigen Werken in ständig wechselnden Besetzungen, Darbietungsformen und Raumwirkungen das Motto des Konzertabends „Anamorphosis“ unmittelbar wider und lässt so die ungeheure Vielgestalt der Ausdrucksmöglichkeiten  und Klangwelten der Neuen Musik für die Hörer unmittelbar erlebbar werden.

Während etwa in Art-Oliver Simons (*1966) HM-MG Musik und Experimentalfilm vital miteinander interagieren, lotet die junge polnische Komponistin Katarzyna Szwed (*1980) in Untitled for R. geheimnisvollste Klangwelten zwischen den Instrumenten und der mitverwendeten Elektronik aus.
Im Zentrum des Programms steht Michael Quells (*1960) Raumkomposition Anamorphosis II (-Polymorphia), für die er kürzlich den renommierten Kompositionspreis der Bowling Green State University, USA gewann. Bei diesem Werk agieren die Instrumentalisten in wechselnden Positionen im Raum und erzeugen so ein multiples Universum sich im Raum bewegender und überblendender Klangwelten und ständig wechselnder Strukturen.

Neben Jagoda Szmytkas (*1982) just before after spannt das Programm mit zwei Uraufführungen von Alexander Müller (*1987) und Mateusz Ryczek (*1986) den Bogen zur jungen Generation beider Länder.

Das Ensemble New Babylon, das sich bereits einen Namen in der internationalen Musikwelt gemacht hat, konzertiert in der Besetzung Erik Drescher, Flöte; Benjamin Fischer, Oboe; Sebastian Wendt, Klarinette; dem in Fulda aufgewachsenen Geiger Benedikt Bindewald; Hannah Craib, Viola; Lynda Anne Cortis, Violoncello; Johannes von Buttlar, Schlagzeug und Daria-Karmina Iossifova, Klavier.
Die Leitung hat der niederländische Dirigent René Gulikers.

Karten (9,- €, erm. 7,- €) gibt es im Vorverkauf an der Geschäftsstelle der Fuldaer Zeitung und an der Abendkasse

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