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DKMS-Aktionstag an der Eduard-Stieler-Schule Beeindruckende 173 potentielle Knochenmarkspender

Der Aktionstag für die Deutsche Knochenmark Spenderdatei (DKMS) an der Eduard-Stieler-Schule führte am vergangenen Dienstag zu einer außergewöhnlich hohen Zahl von Schülerinnen und Schüler, die sich typisieren ließen, wie die eh­renamtliche DKMS-Mitarbeiterin Gertraude Schlitt mitteilte, nachdem sie in einem aufrüttelnden Vortrag die Bedeutung der freiwilligen Gewebe-Typisierung und damit die Möglichkeit zur zukünftigen Knochenmarkspende erläuterte. Unterstützung gab es dabei von Thimo Weigel, der seine positiven Erfahrungen schilderte, die er 2012 durch seine Knochenmarkspende machte.

So sei eine Spende der Stammzellen des Knochenmarks für viele an unterschiedli­chen Formen von Blutkrebs erkrankte Menschen oft die einzige Hoffnung auf ein Überleben der Erkrankung. Damit der Körper die fremden gesunden Stammzellen annimmt, kommt nur ein Spender in Frage, dessen Gewebemerkmale mit denen des Empfängers weitgehend übereinstimmen.

Die Schulsanitäter der ESS und ihre Koordinatorin, Dr. Eva-Maria Gürke, hatten nach den Vorträgen viel zu tun, um die Daten und Gewebeproben aus der Mundschleimhaut aller Typisierungswilligen aufzunehmen.

Jede Gewebeuntersuchung bedeutet für die gemeinnützig tätige DKMS etwa 50 Euro Aufwand. Aus die­sem Grund freuten sich Teilnehmer und Organisatoren sehr über eine Spende der Genossenschaftsbank Fulda.

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