Fulda. Einen außergewöhnlichen Musikgenuss präsentiert der berühmte Panflötist Roman Kazak am Mittwoch, den 10. Dezember 2008 in der Lutherkirche in Fulda. Ab 20.00 Uhr wird der renommierte Künstler das Publikum mit seiner hochvirtuosen Klangkunst in die Traum- und Zauberwelten der Panflöte entführen. Karten gibt es bei der Fuldaer Zeitung, Peterstor 18,
Buchhandlung Uptmoor, Friedrichstr. 20, und im Gemeindebüro der Lutherkirche, Martin- Luther-Platz 3. Die Karten kosten im Vorverkauf: 13 Euro zzgl. VVK-Gebühr, an der Abendkasse 16 Euro. Für Kinder bis zum 14. Lebensjahr ist der Eintritt frei.
Roman Kazak (sprich „Kasak“) kommt aus Moldawien, ist 24 Jahre jung und spielt Panflöte. Soweit nichts Besonderes für einen Mann aus dem Nachbarland von Rumänien und der Ukraine, in dem die Panflöte Nationalinstrument ist. Dass er mit 24 Jahren aber bereits die Musikakademie Artur Rubinstein in Tiraspol und im Anschluss die Musikhochschule der Hauptstadt Chisinau mit Prädikat abgeschlossen, viele nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen und vor den Botschaften in Berlin, Stuttgart und Wien gespielt hat, lässt im wahrsten Sinne des Wortes aufhorchen.
15 Städte auf dem Tourneeplan
Kaum in Deutschland angekommen, gastiert der sympathische Blondschopf ab Februar 2008 bereits in 15 Städten vorwiegend im süddeutschen Raum (Termine aktuell unter http://www.borodino-concerts.com/rkazak/konzerttermine.php) und hat sich eine Fangemeinde erobert, die ihn liebevoll „Prince of Pan“ nennt.
Sein Charme, seine absolute Hingabe und Liebe zur Panflöte und die Vielfalt seiner Ausdrucksmöglichkeiten bei gleichzeitig vollkommener Einfachheit der Mittel begeistern jeden, der Roman Kazak live erlebt hat. Das Konzert-Repertoire desAusnahmetalents reicht von Meisterwerken der Klassik (u.a. von Schubert, Bach und Liszt), über schwungvolle moldawische Weisen und tiefgehende rumänische Melodien bis hin zu Eigenkompositionen und melodiösen Evergreens der Popmusik. Als virtuoser Höhepunkt lassen seine Improvisationen mit spontan entstehenden, in atemberaubender Geschwindigkeit gespielten Melodielinien und Rhythmusstrukturen jeden Konzertbesucher mit offenem Munde stehen…
In der Zeit zwischen den Live-Auftritten arbeitet Roman Kazak fieberhaft an seinem Debut-Album, das im Frühjahr 2008 erscheinen wird. Die erste Single-Auskopplung des Longplays trägt den Titel SONATA DE LA LUNA. Mit diesem Track wurde dem Künstler ein Titel auf den Leib geschrieben, der sowohl anspruchsvoll zu spielen, als auch einschmeichelnd melodiös ist und meisterhaft gefühlvoll interpretiert den Hörer dazu einlädt, die Seele baumeln zu lassen.
„Good piece“ sagt Roman, als ihm der Titel vorgestellt wird, verschwindet mit einem spitzbübischen Lächeln und macht sich sogleich ans Einstudieren. Schnell hatte er der Melodie seinen unnachahmlichen Stempel aufgedrückt und sie mit der nun vorliegenden Perfektion interpretiert.
Deutschlernen hat oberste Priorität
Auf die Frage, ob er sich als Ausnahmetalent sieht, bleibt er bescheiden: „Ich übe täglich mehrere Stunden und habe noch viel zu lernen“. Ob er Heimweh hat? „Natürlich, manchmal. Aber Moldawien ist ja nicht aus der Welt, ich kann hin und wieder nach Hause fahren und bin jetzt erst einmal stolz darauf, in Deutschland die Chance zu bekommen, meine Musik einem breiten Publikum präsentieren zu dürfen.“
Und er fügt hinzu: „Deutschlernen steht natürlich ganz oben auf dem Plan. Schließlich möchte ich mit meinen Konzertbesuchern kommunizieren können, etwas von ihnen und dem Land, in dem für mich so vieles neu und schön ist, erfahren. Ich möchte ihnen dann auch etwas von meiner Heimat erzählen. „Auf Wiedersehen“ heißt auf Moldawisch übrigens „la revedere“, und ich meine das wörtlich: Sprechen Sie mich mit diesen beiden moldawischen Worten an, und wir werden uns wieder sehen!“