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Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit in Osthessen im Dezember

Fulda. Die Arbeitslosigkeit ist in der Region Osthessen im Dezember leicht angestiegen. In den Landkreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg waren Ende des Monats insgesamt 6.737 Menschen arbeitslos gemeldet – 136 mehr als im November und 52 mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote ist um einen Prozentpunkt auf 3,8 Prozent gestiegen.„Aufgrund der sinkenden Temperaturen sowie des klassischen Auslaufens befristeter Arbeitsverträge zum Jahresende ist ein Anstieg der Arbeitslosigkeit im Dezember üblich“, kommentiert Gerhard Ruch, Geschäftsführer Operativ in der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, die aktuellen Zahlen. Trotz weiterhin milder Temperaturen haben laut dem Geschäftsführer überwiegend Menschen aus dem Baugewerbe, dem verarbeitenden Gewerbe und dem Handel ihren Arbeitsplatz verloren. Während im Bereich der Arbeitslosenversicherung ein leichter Rückgang zum Vorjahr zu verzeichnen ist (-30 Personen oder -1,1%), liegt die Arbeitslosigkeit bei den Jobcentern der Landkreise über dem Wert vom Dezember 2012 (+82 Personen oder +2,1%).

Personengruppen
Im Dezember waren jahreszeitlich bedingt vor allem Männer vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen. Ihre Zahl der Arbeitslosen stieg um 135 Personen auf insgesamt 3.527. Im Vergleich zum Dezember 2012 waren im vergangenen Monat in Osthessen 144 ältere Menschen weniger arbeitslos (-5,7%).
Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung „Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten war zum Stichtag 30.06. noch nie so hoch wie im vergangenen Jahr“, erklärt Ruch. Zum Stichtag 30.06.2013 waren in den Kreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg insgesamt 127.679 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren fast zweitausend versicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse mehr als ein Jahr zuvor.

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Fulda im Dezember 2013
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Fulda im Dezember auf 3.945 Personen gestiegen. Das waren 129 Arbeitslose mehr als im November (+3,4%) und als im Dezember 2012 (+129 oder +3,4%). Die Arbeitslosenquote stieg um einen Prozentpunkt auf 3,4 Prozent (Vorjahr: 3,3%).

„Die für die Wintermonate übliche Arbeitslosigkeit in den Außenberufen ist nun trotz des milden Winters in einer abgeschwächten Form eingetroffen. Trotz weiterhin milder Temperaturen haben überwiegend Menschen aus dem Baugewerbe, dem verarbeitenden Gewerbe und dem Handel ihren Arbeitsplatz verloren“, kommentiert Gerhard Ruch, Geschäftsführer Operativ in der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, die aktuellen Zahlen. „Der geringe Anstieg der Arbeitslosenzahlen resultiert weiterhin aus dem Auslaufen befristeter Arbeitsverträge, die für das Weihnachtsgeschäft abgeschlossen wurden“, so Ruch weiter.

So stieg die Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung, bei der sich wirtschaftliche Ausschläge in der Regel zuerst bemerkbar machen, im Dezember um 125 Personen auf 1.767. Beim Jobcenter des Landkreises stieg die Zahl der Arbeitslosen im vergangenen Monat nur um 4 Personen auf 2.178 an.

Personengruppen
Im Dezember waren jahreszeitlich bedingt vor allem Männer vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen. Ihre Zahl stieg um 102 Personen auf insgesamt 2.042 (+5,3%).

Arbeitsstellen
Die Zahl der offenen Stellen lag im Dezember um 29,8 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres, was überwiegend einem Stellenrückgang im Großhandel geschuldet ist. Aktuell liegen dem Arbeitgeberservice 1.145 offene Stellen in nahezu allen Bereichen zur Besetzung vor.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
Zum Stichtag 30.06.2013 waren im Landkreis Fulda insgesamt 83.467 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren gut 1.500 versicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse mehr als ein Jahr zuvor (+1,8%).

Der Arbeitsmarkt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im Dezember 2013
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im Dezember auf 2.792 Personen gestiegen. Das waren 7 Arbeitslose mehr als im November (+0,3%) und 77 arbeitslose Menschen weniger als im Dezember 2012 (-2,7%). Die Arbeitslosenquote liegt gleichbleibend bei 4,4 Prozent (Vorjahr: 4,6%).

„Die für die Wintermonate übliche Arbeitslosigkeit in den Außenberufen ist in der Region Hersfeld-Rotenburg aufgrund des milden Winters kaum eingetroffen. Der Arbeitsmarkt befindet sich weiterhin in einer Seitwärtsbewegung ohne große Veränderungen“, kommentiert Gerhard Ruch, Geschäftsführer Operativ in der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, die aktuellen Zahlen. So stieg die Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung im Dezember um eine Person auf 972. Beim Jobcenter des Landkreises stieg die Zahl der Arbeitslosen im vergangenen Monat um sechs Personen auf 1.820 an. Im Vergleich zum Vorjahr ist im Bereich der Arbeitslosenversicherung ein Rückgang von 87 Personen zu verzeichnen (-8,2%). Beim Jobcenter des Kreises ist die Arbeitslosigkeit im vergangenen Jahr um 10 Personen gestiegen (+0,6%).

Personengruppen
Im Dezember waren jahreszeitlich bedingt vor allem Männer vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen. Ihre Zahl der Arbeitslosen stieg um 33 Personen auf insgesamt 1.485 (+2,3%). Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist bei fast allen Personengruppen ein Rückgang der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Vor allem bei den älteren Menschen über 50 Jahren. Ihre Zahl der Arbeitslosen sank im Vergleich zum Dezember 2012 um 121 Personen auf insgesamt 982 (-11,0%).  „Die Betriebe in unserer Region haben erkannt, dass das Wissen und die Erfahrung älterer Mitarbeiter sehr wertvoll sind“, so der Geschäftsführer.

Arbeitsstellen
Die Zahl der offenen Stellen lag im Dezember um 16,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres, was überwiegend einem Stellenzuwachs im Logistikbereich geschuldet ist. Aktuell liegen dem Arbeitgeberservice 735 offene Stellen in nahezu allen Bereichen zur Besetzung vor.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
Zum Stichtag 30.06.2013 waren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg insgesamt 44.212 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren knapp 500 versicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse mehr als ein Jahr zuvor (+1,1%).

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