Written by 7:09 Alle Nachrichten, Kirche

Ökumenische Bahnhofsmission Fulda ehrte langjährige Mitarbeiterinnen

Foto: Caritas Fulda/  FotoText Winfried Möller Ehrende und Geehrte (v.l.n.r.) Pfarrer Burkhard Enners, Brigitte Stempfle, Ingrid Eichler, Ingrid Heuse und Leiterin Monika Niestroj. Es fahlen Karin Köhler, Heike Wetzig und Andrea Klostermeier

Foto: Caritas Fulda/ FotoText Winfried Möller
Ehrende und Geehrte (v.l.n.r.) Pfarrer Burkhard Enners, Brigitte Stempfle, Ingrid Eichler, Ingrid Heuse und Leiterin Monika Niestroj. Es fahlen Karin Köhler, Heike Wetzig und Andrea Klostermeier

Fulda. Nach 16 Jahren ehrenamtlicher Mitarbeit in der ökumenischen Bahnhofsmission Fulda wurde Ingrid Heuse während der Adventsfeier im Diakonischen Zentrum Haus Oranien aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Sie war als Vertreterin der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch an der Neukonzeption der Fuldaer Bahnhofsmission beteiligt. Ihre langjährige Mitarbeit würdigten Pfarrer Burkhard Enners, Diakonie Fulda und Monika Niestroj, Regionalcaritasverband Fulda und Leiterin der ökumenischen Bahnhofsmission.

Ehrenamtlicher Dienst an Brennpunkten sei trotz Aufwertung des Ehrenamtes nicht selbstverständlich, so die beiden Verantwortlichen. Deshalb sei es immer wieder ein Einschnitt, wenn man ehrenamtliche Mitarbeiterinnen wie Ingrid Heuse verabschieden müsse. Sie habe durch ihre Tätigkeit Kirche als gelebten Nächstendienst für Menschen auf Reisen, auf der Straße und suchende Menschen ohne Ziel verkörpert. Für ihren Einsatz erhielt sie die Ehrenurkunde der Konferenz der Kirchlichen Bahnhofsmissionen in Deutschland (KKBM) überreicht. Gleiches gelte für Heidi Wetzig und Karin Köhler, die beide für 15 Jahre geehrt wurden sowie für Ingrid Eichler und Brigitte Stempfle, beide 10 Jahre und Andrea Klostermeier 5 Jahre.

Begonnen hatte die Adventsfeier mit einem ökumenischen Gottesdienst in dem die Mitarbeiterinnen Evi Lomb und Renate Lachann sowie Monika Niestroj und Pfarrer Burkhard Enners, der auch die Lieder am Klavier begleitete, mitwirkten. In seiner Ansprachen, anknüpfend an die Geschichte „Manfred hat keine Hände“, stellte er klar, dass nicht alle Not beseitigt werden könne, gar Hilfe missbraucht und manche Notlage übersehen werde. Besonders deshalb sei er  dankbar, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem großen Angebot ehrenamtlicher Tätigkeit die Mitarbeit in der Bahnhofsmission ausgesucht hätten. Kritisch merkte der Diakoniepfarrer an, dass immer mehr Menschen sich nur noch selbst der Nächste seien. Über allem Tun stehe der, der komme um die Welt heller zu machen und dessen Ankunft an Weihnachten gefeiert werde.

Ingrid Heuse dankte für die Anerkennung der Arbeit der Ehrenamtlichen. Sie betonte, dass ihr die Arbeit immer sehr viel Freude gemacht und Erfüllung gebracht habe. Sie bedauere, dass sie ihren Dienst aus persönlichen Gründen aufgeben müssen. Monika Niestroj wies bei ihren Dankesworten darauf hin, dass ständig Ersatz für älter gewordene und ausgeschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter notwendig sei. Wer sich für die Arbeit der ökumenischen Bahnhofsmission interessiere, könne sich gerne an sie unter der Telefonnummer 0661/ 73327 oder per Mail  fulda@bahnhofsmission.de wenden.

Visited 1 times, 1 visit(s) today
Close