Fulda. Keine Frage: In der dunklen Jahreszeit kann es im Straßenverkehr für Radfahrer gefährlich werden. Durch ihre schmale Silhouette, die schwache Beleuchtung und unauffällige Kleidung werden sie von Autofahrern leicht übersehen. Eine funktionierende Fahrradbeleuchtung ist daher das A und O. Zusätzlich zu Scheinwerfern und Rückleuchten sind unter anderem Speichenreflektoren gesetzlich vorgeschrieben. Hier bieten die „Sekuclips“ ein hohes Maß an passiver Sicherheit. Diese speziellen Speichenreflektoren, die von dem Fuldaer Fahrradteilehersteller Büchel in Deutschland produziert werden, werden direkt auf der Speiche montiert. „Mit den Sekuclips ist der Radfahrer aus einem Winkel von 360 Grad sichtbar“, erklärt Geschäftsführer Erhard Büchel. Zum Vergleich: Normale Speichenreflektoren verlieren ihre Wirkung bei 30 Grad, der reflektierende Reifen und die Reflex-Felgen bei 60 Grad. Darüber hinaus wirken die Sekuclips als einziges Reflexionsmittel auch dann, wenn das Fahrrad im Dunkeln auf der Straße liegt.
Büchel betont: „Gerade bei Kindern ist der Bedarf an passiver Sicherheit besonders groß. Daher finde ich es bedauerlich, dass Sekuclips nicht verpflichtend zur Erstausstattung von Kinderfahrrädern gehören. Hier herrscht definitiv Nachholbedarf.“ Dass die Speichenreflektoren im Straßenverkehr einen entscheidenden Sicherheitsvorteil bieten, haben zahlreiche Radfahrer erkannt: In diesem Jahr hat das Unternehmen Büchel bereits 14 Millionen Sekuclips verkauft. Die Reflektoren sind in einer Länge von acht Zentimetern und als Sekuclip Kompakt sechs Zentimetern Länge erhältlich. Speziell der Sekuclip Kompakt eignet sich auch für das problemlose Montieren bei kleinen Radgrößen, etwa bei Klapp- und Kinderrädern. Der Reflektor passt auf die meisten gängigen Speichenarten mit einem Durchmesser von 1,8 bis zwei Millimetern.