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Arbeitsjubiläen und Verabschiedungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung Fulda

DSC_0041Fulda (cp). „Sie haben durch Ihre engagierte und kompetente Arbeit unsere Stadtverwaltung in den unterschiedlichsten Ämtern mitgeprägt, ihre Fachkenntnisse eingebracht und sich immer für die Belange der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt“, erklärte Oberbürgermeister Gerhard Möller als er im Rahmen eines Empfangs im Grünen Zimmer des Stadtschlosses Iris Mihm, Werner Gerhardt und Oliver Staubach zu ihrem 25-jährigem Arbeitsjubiläum sowie Petra Wejda, Karl-Heinz Spitzbart und Rosemarie Schick zu ihrem 40-jährigen Arbeitsjubiläum gratulierte. Außerdem wurden Lothar Ketzler und Bernhard Greve im Beisein des Leiters des Haupt- und Personalamtes Thomas Mölter, des Leiters der Personalabteilung Lothar Helmer, des Personalratsmitglieds Gotthard Schmitt und zahlreicher Kolleginnen sowie Kollegen in den Ruhestand bzw. in die Rente verabschiedet.

Dienstjubiläen

Iris Mihm wurde im September 1987 als Anwärterin für die Laufbahngruppe des mittleren Dienstes eingestellt. Nach ihrer Ausbildung übernahm sie eine Sachbearbeiterstelle in der Ordnungs- und Meldeabteilung, wurde zur Sekretärin und schließlich zur Obersekretärin befördert. Nachdem sie 1998 in das Sozial- und Wohnungsamt versetzt worden ist, konnte sie sich über die Beförderung zur Hauptsekretärin freuen. Nach einigen Jahren Familienurlaub trat die dreifache Mutter erst eine Stelle im Bereich Verwarngeldstelle des Rechts- und Ordnungsamtes an und arbeitet dort seit März diesen Jahres in der Abteilung Straßenverkehr & Parken. „Im Laufe Ihres beruflichen Werdegangs haben sich Ihre Aufgaben geändert und Sie haben stets zuverlässig und mit Freude am Beruf gearbeitet“, betonte OB Möller.

Zu Beginn seiner Tätigkeit für die Stadt war Werner Gerhardt als Aushilfe im Tiefbauamt im Bereich der Müllbeseitigung eingesetzt. Anschließend arbeitete er als Saisonarbeiter für das Garten- und Friedhofsamt in der Abteilung Park- und Gartenanlagen. Während Gerhardt ein knappes Jahr bei der Müllabfuhr tätig war, wurde er 1990 als Arbeiter für die Abteilung Straßenreinigung/Müllabfuhr des Tiefbauamtes übernommen. Aufgrund der Privatisierung der Müllabfuhr ist er aber seit dem Jahr 2001 im Betriebsamt im Bereich des Stadtservice eingesetzt. „Mit großem Pflichtgefühl und Einsatz sorgen Sie mit dafür, dass das Bild unserer Stadt nach außen immer ein gutes ist“, unterstrich der Fuldaer Verwaltungschef.

Nach seiner Ausbildung zum Industriemechaniker und der Tätigkeit als Signalschlosser bei der Deutschen Bundesbahn begann Oliver Staubach 1993 eine Ausbildung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst beim Brandschutzamt der Stadt Frankfurt am Main. Während er nach einigen Jahren zum Oberbrandmeister befördert worden ist, arbeitete er dort bis 2002. Denn in diesem Jahr begann sein Einsatzdienst als Brandmeister bei der Stadt Fulda. Nachdem er die Stelle eines stellvertretenden Wachabteilungsleiters inne hatte, wurde der vierfache Vater zum Hauptbrandmeister befördert und übernahm schließlich Anfang 2011 die Stelle eines Wachabteilungsleiters im Einsatzdienst. „Sie haben sich kontinuierlich weiterentwickelt, alle Entfaltungsmöglichkeiten gut genutzt und handeln auch bei unvorhergesehenen Einsätzen überlegt sowie kompetent“, so der Oberbürgermeister.

Petra Wejda trat nach ihrer Ausbildung als Rechtsanwalts- und Notariatsgehilfin im Jahre 1973 als Stenosekretärin in die Kreisverwaltung Fulda ein. Während sie nach zehn Jahren in das Sekretariat der Abteilungsleiter für die Schulabteilung und für das Rechtsamt wechselte, kam sie vier Jahre später in das Vorzimmer des Ersten Kreisbeigeordneten Gerhard Möller. Als dieser im Jahre 2003 zum Oberbürgermeister der Stadt Fulda gewählt wurde, kam Petra Wejda zusammen mit ihm zur Stadtverwaltung und arbeitet seitdem in dessen Vorzimmer. „Wir feiern in diesem Jahr auch unsere 30-jährige Arbeitsbeziehung“, bemerkte Gerhard Möller erfreut und würdigte die Arbeit seiner Mitarbeiterin, die „jeden Tag mit einem nicht enden wollenden Variantenreichtum an Themen“ beschäftigt ist. „Ich danke Ihnen sehr herzlich für die lange Zeit zuverlässiger, kompetenter unverzichtbarer Arbeit, die Sie immer wieder vor neue Herausforderungen stellt“, sagte der OB.

Karl-Heinz Spitzbart startete seinen beruflichen Werdegang als Hilfsarbeiter in der Firma M. K. Juchheim und wechselte danach zu den Gummiwerken Fulda. Im August 1973 erfolgte die Einstellung als Arbeiter in der Abteilung Müllabfuhr des Tiefbauamtes. Während Spitzbart 2001 innerhalb des Betriebsamtes zur Abteilung „Park und Garten“ umgesetzt wurde, ist er seit Februar 2012 am Reisigsammelplatz in Maberzell tätig. „Dort sind Sie für die Bürgerinnen und Bürger von Frühjahr bis Herbst eine wichtige Anlaufstelle und immer mit viel Freude bei der Arbeit“, stellte     Gerhard Möller heraus.

Im Jahre 1973 wurde Rosemarie Schick zur Bürogehilfin beim Magistrat der Stadt Fulda ausgebildet und ist seit Juni 1974 – mit zwei Unterbrechungen wegen Mutterschafts- und Erziehungsurlauben –  im Sekretariat der Freiherr-vom-Stein-Schule tätig. „In einem Schulsekretariat wird es aufgrund der Aufgabenfülle nie langweilig“, stellte der Oberbürgermeister fest und fügte hinzu, dass die Schule im Laufe der Zeit immer wieder Veränderungen unterworfen sei, so dass es schön sei, wenn man sich auf die Zuverlässigkeit und die Kompetenz der Mitarbeiter verlassen könne.
 
Verabschiedungen

Nach seiner Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter in der Krankenhausverwaltung und seiner Grundwehrzeit war Lothar Ketzler seit 1970 im städtischen Heilig-Geist-Krankenhaus tätig. Während er 1974 die Laufbahnprüfung für den mittleren Dienst abgelegt hatte, wurde er zum Assistenten ernannt und ein Jahr später zum Sekretär befördert. In der Krankenhausverwaltung übernahm er danach die Aufgaben eines Buchhalters, wurde erst zum Obersekretär, dann zum Hauptsekretär befördert und legte schließlich die Laufbahnprüfung für den gehobenen Dienst ab. Nach seiner Ernennung zum Inspektor und Oberinspektor übertrug man ihm auch weitere Aufgaben im Finanz- und Kassenwesen der Heimverwaltung Altenheim sowie die Funktion des stellvertretenden Heimleiters. Im Jahre 1990 folgte die Beförderung zum Amtmann und 15 Jahre später wurde Ketzler im Zuge der Neuorganisation vom Seniorenzentrum Heilig-Geist als Leiter der vhs-Geschäftsstelle zum Kulturamt versetzt. „Mit mehr als 47 Dienstjahren sind Sie derzeit der dienstälteste Beamte der Stadt Fulda und haben sich in all den Jahren neuen Aufgaben immer mit viel Herzblut und Engagement gestellt“, würdigte Möller den „Rekordhalter“ und dankte Lothar Ketzler für seine Treue zur Stadt Fulda.

Nach seiner Ausbildung als Maschinenschlosser und anschließender Beschäftigung bei der Firma System Schultheis wurde Bernhard Greve Anfang 1974 im Amt für Brand-, Zivilschutz und Rettungsdienst eingestellt. Dabei hat er zahlreiche Abteilungen – wie zum Beispiel die Zentralwerkstätten, die Atemschutzwerkstatt, die Verwaltung, die Aus- und Fortbildung und das Trainings- und Ausbildungszentrum – durchlaufen. Während er seit 1984 stellvertretender Schichtführer und ab 1988 Schichtführer gewesen ist, fungierte er seit 2000 als Wachabteilungsleiter. Währenddessen war er auch im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr sehr engagiert, nahm an 64 Lehrgängen teil, war lange Jahre im Kreisfeuerwehrverband aktiv und hat das silberne Brandschutzehrenzeichen sowie das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber überreicht bekommen. „Sie haben sich während Ihrer Laufbahn vielen Aufgabenfeldern gewidmet und waren viele Jahrzehnte zwischen Haupt- und Ehrenamt, aber auch im Verbund, auf kompetente und engagierte Weise aktiv“, hob Möller hervor und wünschte Bernhard Greve alles Gute.

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