Bis Ende 2014 sollen 75 Prozent der hessischen Haushalte Zugang zu Hochgeschwindigkeitsdatennetzen mit mindestens 50 Mbit/s (so genannte NGA-Netze – Next Generation Access) erhalten können, bis zum Jahr 2018 soll dies flächendeckend möglich sein. Dies teilte Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch heute in Fulda mit, wo er sich über den Stand des Ausbaus des dortigen Hochgeschwindigkeitsnetzes informierte. „Für mich ist das Vorgehen ein hervorragendes Beispiel für die Flexibilität der Möglichkeiten, die sich aus der NGA-Strategie des Landes ergeben und die im Zusammenspiel als ‚Hessisches Modell‘ bekannt geworden sind“, erklärte Saebisch.
Im Landkreis Fulda erfolgt der Aufbau eines NGA-Netzes sowohl durch die Deutsche Telekom AG als auch die RhönENERGIE Fulda GmbH. Diese ist aus der Fusion von ÜWAG mit der Gas- und Wasserversorgung (GWV) Fulda hervorgegangen. Neben der grundsätzlichen Erschließung der Kabelverzweiger mit Glasfaser bietet die RhönENERGIE Fulda GmbH den Kunden an der Glasfasertrasse auch die FTTH-Anbindung („Fibre To The Home“ – also Glasfaser bis direkt in die Wohnung) an. Bernd Woide, Landrat des Landkreises Fulda: „Wir erhalten, auch mit Unterstützung durch die fachliche Beratung des Landes, den Anschluss an die digitale Zukunft.“ Darüber hinaus freut sich der Landrat, dass in seinem Landkreis ein Blick weit in die Zukunft der Breitbandversorgung möglich ist: „Insbesondere im Ortskern von Hofbieber, einem mit Bundesmitteln geförderten Breitband-Pilotprojekt, sind bereits heute Übertragungsgeschwindigkeiten bis 1Gbit/s möglich.“
Die Hessische Landesregierung hat mit dem Projekt „Mehr Breitband in Hessen“ sehr früh begonnen, den Ausbau der Breitband-Infrastruktur voranzutreiben. Weitere Informationen zum Thema Breitbandausbau in Hessen finden Sie unter www.breitband-in-hessen.de.