Fulda. Eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit der ökumenischen Bahnhofsmission in Fulda haben der Caritasverband für die Regionen Fulda und Geisa e.V. und das Diakonische Werk Fulda abgeschlossen. Sie wurden von beiden Kirchenleitungen genehmigt. Mit dem Ausscheiden von Sozialarbeiterin Helga Stumpf (Diakonie) wurden Überlegungen zur künftigen Leitung und Organisation der ökumenischen Bahnhofsmission notwendig. Träger, Leitungen und Ehrenamtliche haben in einem Weiterentwicklungsprozess die Grundlagen für die Vereinbarung erarbeitet. Sie sieht zukünftig nur eine Leitung vor, die Sozialarbeiterin Monika Niestroj (Caritas Fulda) übernommen hat. Bei ihrem Ausscheiden wird die neue Leitung das Diakonische Werk stellen.
Die Basisarbeit wird weiter ausschließlich von Ehrenamtlichen geleistet werden. Die Kosten werden zum überwiegenden Teil aus Mitteln der Träger zu gleichen Teilen und Spenden finanziert. Stadt und Landkreis Fulda geben einen Zuschuss. Die ökumenische Bahnhofsmission sei eine Anlaufstelle für alle Menschen, die auf Unterstützung angewiesen seien und sich im Bereich des Bahnhofs Fulda aufhielten. Tätigkeitsschwerpunkte seien die Betreuung von Personen mit Schwierigkeiten im Reiseverkehr und die Arbeit mit Menschen in sozialer und seelischer Not am Bahnhof, so die Geschäftsführer von Diakonie und Caritas Pfarrer Burkhard Enners und Christian Reuter.
Die ökumenische Bahnhofsmission Fulda sei in dieser Form eine der wenigen Bahnhofsmissionen in Deutschland, die ausschließlich mit Ehrenamtlichen ihren Dienst tue, so Leiterin Monika Niestroj. Das mache es notwendig regelmäßig Ehrenamtliche zu gewinnen. Wer Interesse an einer Mitarbeit habe, könne sich an sie unter der Telefonnummer der Bahnhofsmission 0661/ 73327; fulda@bahnhofsmission.de  wenden.