Fulda. Der Familienbund der Katholiken sieht im heute veröffentlichte Familienreport 2012 die elementare Bedeutung der Familien für die Gesellschaft bestätigt. „Familien sind die stabile Basis unserer Gesellschaft. Die Politik ist deshalb gefordert, alles zu tun, um Familien bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten. Vor allem darf nicht am durch das Grundgesetz garantierten Schutz und der Förderung der Ehe gerüttelt werden“, kommentierte Hubert Schulte, der Landesvorsitzende des Familienbundes der Katholiken. Er forderte darüber hinaus, vor allem junge Eltern, kinderreiche und alleinerziehende Familien finanziell stärker zu unterstützen. „Auch für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie bedarf es dringend weiterer verlässlicher Regelungen“, sagte er.
Hubert Schulte verwies darauf, dass drei Viertel aller Kinder bei verheirateten Eltern aufwachsen. Die Zahl der Eheschließungen und der Ehescheidungen ist konstant und auch nach Trennungen halten die meisten Menschen an Ehe und Familie fest. Es sei erfreulich, dass sowohl der Wert, den Menschen ihrer Familie beimessen, als auch die Zufriedenheit mit dem Familienleben in den vergangenen 30 Jahren beständig gestiegen sind. 2010 sagten mehr als drei Viertel der jungen Menschen, dass man eine Familie braucht, um glücklich zu sein. „Gerade deshalb ist es wichtig, Familien weiter zu fördern und weiter an der Verbesserung der Rahmenbedingungen zu arbeiten“, so Hubert Schulte.

