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JUMO-Warenannahme eingeweiht – Bekenntnis zum Standort Fulda

Fulda. Ein neues Gebäude für die Abteilungen Qualitätswesen, Umwelt und Sicherheit sowie Facility Management wurde auf dem Gelände des Fuldaer Unternehmens JUMO eingeweiht. Um den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten, wurde neben der nach neuesten Standards durchgeführten energetischen Bauweise auf den Einsatz effizienter Gebäude- und Anlagentechnik großen Wert gelegt.

Der geschäftsführende Gesellschafter Bernhard Juchheim sieht die getätigten Investitionen erneut als ein Bekenntnis zum Standort Fulda und einen Beitrag zur Sicherung qualifizierter Arbeitsplätze in der Region. Als einer der führenden Hersteller auf dem Gebiet der industriellen Sensor- und Automatisierungstechnik, stellt JUMO hohe Anforderungen an die  Qualität und Zuverlässigkeit der Zulieferteile.

Ein großer Teil der Investitionen von rund vier Mio. Euro wurde daher vor allem für die Neugestaltung des Wareneingangs, der Erstmusterprüfung und der Werkstoffprüfung / Schweißaufsicht aufgewendet.

Der Wareneingang erhielt ein modernes, sensorgesteuertes Fördersystem, um der stetig wachsenden Zahl von Warenlieferungen gerecht zu werden. Hier erfolgt zunächst die Annahme und Erfassung der eingehenden Ware. Danach werden die Lieferungen zur Weiterbearbeitung  automatisch weitergeleitet.

Anhand vorgegebener Prüfpläne erfolgen spezifische Prüftätigkeiten. Unterstützt werden diese Tätigkeiten durch eine neu eingeführte Prüfsoftware, welche im Rahmen des bei JUMO praktizierten Lieferkettenmanagements eine zeitnahe Versorgung der Produktionsbereiche mit fehlerfreien Komponenten sowie die Kommunikation mit den Lieferanten sicherstellt. Es erfolgt zudem permanent eine Klassifizierung der Lieferanten aufgrund der Qualität der gelieferten Ware. Weiterhin wurde der innerbetriebliche Transport zu den Lagerbereichen der Produktion durch einen Logistikzug optimiert.

In der Erstmusterprüfung werden von Zulieferern vorgestellte, aber auch im eigenen Werkzeugbau gefertigte Musterteile, mit fortschrittlicher Messtechnik geprüft. Durch einen im CAQ-System vorgegebenen Ablauf erfolgt in Zusammenarbeit mit der JUMO-Entwicklungsabteilung eine Erstmusterfreigabe. Ebenfalls gut ausgestattet wurde auch die Abteilung elektrische und mechanische  Prüfmittelüberwachung. Durch akkreditierte Bezugsnormale werden die im Unternehmen eingesetzten Überwachungs- und Messmittel in festgelegten Zeitintervallen kalibriert.

Der Bereich der Werkstoffprüfung / Schweißaufsicht konnte Räumlichkeiten beziehen, die für die anfallenden analytischen Untersuchungen neuester Labortechnik entsprechen. Weiterhin wurde umfangreich in Prüfeinrichtungen investiert, die auf dem aktuellen Stand der Technik sind. Dadurch werden die anfallenden Prüfaufgaben an Zulieferteilen und Produkten, wie metallographische und topographische Strukturuntersuchungen, Klima-, Schwing- und Schutzartenprüfungen noch effizienter durchgeführt. Auch die Überwachung der Qualität von Schweißarbeiten in der Fertigung  sowie die Qualifikation des Schweißpersonals kann jetzt noch wirksamer erfolgen.

Aufgrund modernster Mess- und Analysentechnik in den Abteilungen Erstmusterprüfung und Werkstoffprüfung / Schweißaufsicht  werden auch weiterhin von JUMO Dienstleistungen für externe Unternehmen angeboten.

Durch die Zusammenführung der Bereiche Qualitätswesen, Umwelt und Sicherheit sowie Facility Management wurde die räumliche Nähe geschaffen, um gemeinsam die ständige Verbesserung der Qualität, des Schutzes der Umwelt und der Mitarbeiter sowie der effizienten Energienutzung voranzutreiben. Diesen Zielen hat sich JUMO seit Jahren verpflichtet.

 

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