{"id":99940,"date":"2012-06-29T00:10:54","date_gmt":"2012-06-29T00:10:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=99940"},"modified":"2012-06-29T06:39:57","modified_gmt":"2012-06-29T06:39:57","slug":"fusionsplane-uwag-gwv-klotzsche-fdp-zuruckhaltung-gegenuber-thuga-beteiligung-weitere-modelle-prufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=99940","title":{"rendered":"Fusionspl\u00e4ne \u00dcWAG-GWV Klotzsche (FDP): Zur\u00fcckhaltung gegen\u00fcber Th\u00fcga-Beteiligung &#8211; Weitere Modelle pr\u00fcfen"},"content":{"rendered":"<p>Fulda. Mario Klotzsche, Vorsitzender der FDP Fraktion im Kreistag und Abgeordneter des \u00dcWAG-Zweckverbandes, ist zur\u00fcckhaltend gegen\u00fcber einer direkten Beteiligung der TH\u00dcGA AG an der \u00dcWAG im Rahmen der zwischen \u00dcWAG und GWV geplanten Fusion. \u201eWir sollten weitere Modelle pr\u00fcfen, beispielsweise die \u00dcbernahme der GWV als Tochtergesellschaft der \u00dcWAG.\u201c, so Klotzsche.<!--more--><\/p>\n<p>Landrat Bernd Woide und Oberb\u00fcrgermeister Gerhard M\u00f6ller hatten die Fusion der kommunalen Versorger \u00dcWAG und GWV vorgeschlagen. Mit einem Gesamtumsatz von \u00fcber 450 Mio. Euro ist die \u00dcWAG mehr als viermal so gro\u00df wie die GWV, deren Umsatz in 2011 auf unter 100 Mio. Euro sank.<\/p>\n<p>Eine der entscheidenden Fragen bei der angestrebten Fusion ist die zuk\u00fcnftige Beteiligung der Th\u00fcga AG. Bisher h\u00e4lt die Th\u00fcga an der st\u00e4dtischen GWV 25,1 Prozent der Anteile. Im Rahmen einer Fusion von \u00dcWAG und GWV strebt der in M\u00fcnchen ans\u00e4ssige Konzern auch eine Beteiligung in \u00e4hnlicher Gr\u00f6\u00dfenordnung an der neuen Gesellschaft an. Dadurch w\u00fcrde der Anteil der Stadt Fulda, aber vor allem des Landkreises und an dem neuen Unternehmen \u00dcWAG-GWV deutlich zur\u00fcckgehen. In allen wichtigen Fragen h\u00e4tte die Th\u00fcga in Zukunft ein Mitspracherecht. An der Th\u00fcga selbst sind zwar viele Kommunen beteiligt, sie wird aber von den St\u00e4dten Frankfurt, N\u00fcrnberg und Hannover dominiert, die zusammen etwa Dreiviertel der Anteile halten.<\/p>\n<p>\u201eWir sind zur\u00fcckhaltend was eine direkte Beteiligung der Th\u00fcga AG an der \u00dcWAG betrifft. Die \u00dcWAG ist gro\u00df genug, wirtschaftlich stabil, hat eine enge Verbindung zu dem kommunalen Netzwerk Trianel und ist deshalb nicht auf die Th\u00fcga angewiesen. Im Fall einer Beteiligung der Th\u00fcga m\u00fcssten wir in Zukunft bei allen wichtigen Fragen, das zeigt die aktuelle Situation bei der GWV selbst, erst die Zustimmung aus M\u00fcnchen einholen. Warum sollten wir uns davon abh\u00e4ngig machen?\u201c, so Klotzsche.<\/p>\n<p>Gegen eine Zusammenf\u00fchrung von \u00dcWAG und GWV hat die FDP Fraktion grunds\u00e4tzlich nichts, wenn dabei die Interessen der Kunden und Mitarbeiter ber\u00fccksichtigt werden. \u201eMein Vorschlag ist, dass die Stadt Fulda ihre Anteile an der GWV einfach auf die \u00dcWAG \u00fcbertr\u00e4gt und die GWV als Tochtergesellschaft in die \u00dcWAG-Gruppe integriert wird. Die \u00dcWAG selbst k\u00f6nnte so weiterbestehen und auch die Th\u00fcga k\u00f6nnte ihre Anteile an der GWV behalten.\u201c, so Klotzsche abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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