{"id":99438,"date":"2012-06-14T00:14:41","date_gmt":"2012-06-14T00:14:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=99438"},"modified":"2012-06-14T05:57:24","modified_gmt":"2012-06-14T05:57:24","slug":"projekttag-rund-um-bewerbung-und-berufsfindung-an-der-ludertalschule-jugendliche-machen-sich-intensiv-gedanken-um-ihre-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=99438","title":{"rendered":"Projekttag rund um Bewerbung und Berufsfindung an der L\u00fcdertalschule &#8211; Jugendliche machen sich intensiv Gedanken um ihre Zukunft"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/290-Aktionstag-L\u00fcdertalschule4.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-99439\" title=\"290-Aktionstag L\u00fcdertalschule4\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/290-Aktionstag-L\u00fcdertalschule4-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" \/><\/a>Gro\u00dfenl\u00fcder. Mit Knigge zum richtigen Job \u2013 so k\u00f6nnte man einen Projekttag an der L\u00fcdertalschule in Gro\u00dfenl\u00fcder umschreiben. Zusammen mit Arbeitscoach Johann Link, Simone Krack, Personalreferentin und Ausbildungsleiterin bei der Firma Technolit, sowie Beate Tillmann-Mohr, Fachbereichsleiterin Kunst und Kunstlehrerin, machten sich Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus verschiedenen achten und neunten Klassen der L\u00fcdertalschule intensiv Gedanken um Bewerbung, Berufswahl sowie Verhaltensrichtlinien in Ausbildung und Beruf.<!--more--><\/p>\n<p>Auff\u00e4llig war, dass Grundtugenden wie H\u00f6flichkeit, Respekt, Benehmen und P\u00fcnktlichkeit einen so gro\u00dfen Stellenwert beim Berufsnachwuchs einnahmen. Vor allem die Frage \u201eWas passiert mit mir pers\u00f6nlich und in meinem sozialen Umfeld, wenn ich mich bewerbe?\u201c habe die Jugendlichen besch\u00e4ftigt, so Simone Krack. In f\u00fcnf Projektgruppen sollte herausgefunden und sowohl schriftlich als auch grafisch thematisiert werden, welche Umgangsformen im Arbeitsalltag ausschlaggebend sind, wie man seinen Weg in den Beruf erfolgreich gestaltet oder wie wichtig und folgenreich die Eigendarstellung bei Bewerbung, aber beispielsweise auch in sozialen Netzwerken wie facebook, ist.<\/p>\n<p>Arbeitscoach Johann Link zeigte sich positiv \u00fcberrascht von der \u201eNachhaltigkeit\u201c, mit der die Jugendlichen an das Thema herangingen. Trotz vielfacher Unwissenheit, was man eigentlich nach der Schule beruflich machen solle, sei es gelungen, Werte und Kriterien zu fixieren, die eine erfolgreiche Berufsfindung, Bewerbung\u00c2\u00a0 und Ausbildung gew\u00e4hrleisten k\u00f6nnten. Es war Link zufolge die buchst\u00e4bliche Suche nach dem \u201eroten Faden\u201c. Denn neben der Projekttag, der \u00fcbrigens eine \u201ePremiere\u201c an der L\u00fcdertalschule darstellte, gehe es in der Hauptschulklasse 7 und der Realschulklasse 8 zun\u00e4chst um die Feststellung der Kompetenzen der Sch\u00fclerinnen\u00c2\u00a0 und Sch\u00fcler, um daraufhin die eigene Berufsorientierung zu vertiefen.<\/p>\n<p>Zehn Tage lang k\u00f6nnen sich die L\u00fcdertalsch\u00fcler, unterst\u00fctzt von \u201eGr\u00fcmel\u201c und der Kreishandwerkerschaft, in verschiedenen Berufsfeldern \u201eausprobieren\u201c. In zwei Praktika f\u00fcr die Hauptsch\u00fcler und einem f\u00fcr die Realsch\u00fcler soll die eigene Berufswahl spezifiziert werden, um, so gut vorbereitet, einen Ausbildungsplatz zu finden. Die Wahl der Perspektiven stelle hierbei die entscheidende Herausforderung dar, erkl\u00e4rt der 34-j\u00e4hrige Arbeitscoach, der seit Mitte 2009 an der L\u00fcdertalschule t\u00e4tig ist. Und genau da setze ein \u201eLehrpartner\u201c wie die Firma Technolit an, erg\u00e4nzt Simone Krack, deren drei Auszubildende Lea Otterbein, Franziska Deppert und Nadine Goldbach ebenfalls am Projekttag teilnahmen.<\/p>\n<p>Der international t\u00e4tige Schwei\u00dffachbetrieb und Vollsortimenter im Bereich Schwei\u00df-, Schleif- und Trenntechnik, chemisch-technische Produkte, Werkzeuge und Maschinen sowie Werkstattbedarf f\u00fcr Handwerk und Kfz bietet in Workshops, Praktika und Ausbildung Gelegenheit, Beruf und Berufsalltag ganz unmittelbar, in der Praxis vor Ort, kennen zu lernen. Ziel sei es, so Krack, das Netzwerk Schule-Arbeitgeber zukunftsweisend f\u00fcr die jungen Arbeitnehmer mit Leben zu erf\u00fcllen. In diesem Kontext werde oftmals deutlich, wie wenig sich die Jugendlichen im Vorfeld Gedanken \u00fcber den richtigen Job oder Umgangsformen im Beruf machten. Erst im direkten Austausch mit Lernpartnern aus Industrie, Handel und Verwaltung w\u00fcrden die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler f\u00fcr das \u201ewirkliche Arbeitsleben\u201c sensibilisiert. Insbesondere die sozialen Kompetenzen spielten dabei eine herausragende Rolle, betonen Krack und Link einm\u00fctig.<\/p>\n<p>Laut Krack dient ein Projekttag dieser Art auch dazu, einen so genannten \u201eAzubi-Knigge\u201c zu verfassen. Aus der Sicht von Jugendlichen f\u00fcr Jugendliche zu schreiben, mache Vieles klarer und verst\u00e4ndlicher. Ein derzeit laufendes Azubi-Projekt der Firma Technolit veranschauliche dies ebenfalls: Auszubildende drehen einen Film \u00fcber \u201eihre Welt\u201c im Betrieb, der im Sommer fertig gestellt sein soll. Denn nur solche Projekte k\u00f6nnten f\u00fcr die Wahl des richtigen Berufes von Nachhaltigkeit sein, ziehen Krack und Link abschlie\u00dfend ihr Fazit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Gro\u00dfenl\u00fcder. Mit Knigge zum richtigen Job \u2013 so k\u00f6nnte man einen Projekttag an der L\u00fcdertalschule in Gro\u00dfenl\u00fcder umschreiben. 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