{"id":99306,"date":"2012-06-10T00:12:56","date_gmt":"2012-06-10T00:12:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=99306"},"modified":"2012-06-09T16:24:56","modified_gmt":"2012-06-09T16:24:56","slug":"boris-lemmer-aus-giesen-gewinnt-science-slam-auf-dem-hessentag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=99306","title":{"rendered":"Boris Lemmer aus Gie\u00dfen gewinnt Science Slam auf dem Hessentag"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/120609_Wetzlar.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-99307\" title=\"120609_Wetzlar\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/120609_Wetzlar-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/120609_Wetzlar-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/120609_Wetzlar.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Wetzlar. Der Sieger des Science Slam auf dem Hessentag in Wetzlar ist geb\u00fcrtiger Gie\u00dfener und arbeitet in Genf: Der Physiker Boris Lemmer (27) setzte sich am Samstag, 9. Juni, um 17 Uhr im \u201ehr-Treff\u201c mit seinem Vortrag \u00fcber \u201eElementarteilchen bis ins Innere des Protons\u201c gegen vier Kandidaten durch. Die Vorsitzende des Landtagsausschusses f\u00fcr Wissenschaft und Kunst, die fr\u00fchere Hessische Kultusministerin Karin Wolff, \u00fcberreichte Lemmer als Preis den \u201eHessischen L\u00f6wen\u201c. Wolff geh\u00f6rte der dreik\u00f6pfigen Jury an, die Lemmers Vortrag mit den Worten \u201eDas beschleunigt ganz sch\u00f6n\u201c lobte. Neben Boris Lemmer haben Bj\u00f6rn Frank und Martin B\u00f6hnert aus Kassel sowie Moritz Pohl und Sascha Vogel aus Frankfurt am ersten Science Slam im \u201ehr-Treff\u201c teilgenommen. hr-Moderator Thomas Ranft f\u00fchrte durch den Wettbewerb.<!--more--><br \/>\nWissenschaft unterh\u00e4lt und macht Spa\u00df. Das haben die f\u00fcnf Kandidaten des Science Slam im \u201ehr-Treff\u201c dem Publikum auf dem Hessentag in Wetzlar bewiesen. Die jungen Wissenschaftler aus Hessen sind mit Vortr\u00e4gen \u00fcber selbst erarbeitete Forschungsergebnisse gegeneinander angetreten. Bei der Bewertung der Vortr\u00e4ge ging es nicht vorrangig um den wissenschaftlichen Wert der Arbeit. Vielmehr entschied die informative und unterhaltsame Darstellung des Forschungsthemas. Acht Minuten hatte jeder Wissenschaftler Zeit, mit seinem Thema das Publikum zu begeistern, das per elektronisch gemessener Lautst\u00e4rke des Beifalls \u00fcber den Sieger abstimmte.<\/p>\n<p>Der Science Slam ist eine Kooperation des Hessischen Rundfunks mit dem Hessischen Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kunst.<\/p>\n<p><strong><em>DIE KANDIDATEN<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Boris Lemmer<\/strong><br \/>\nDer Physiker ist 1984 in Gie\u00dfen geboren und in Staufenberg-Treis aufgewachsen. Er hat 2004 an der Justus Liebig-Universit\u00e4t in Gie\u00dfen sein Studium begonnen und schreibt zurzeit an seiner Doktorarbeit an der Georg-August-Universit\u00e4t in G\u00f6ttingen im Gebiet der Teilchenphysik. In seiner Arbeit untersucht er die Eigenschaften des \u201eTop Quarks\u201c, eines ganz bestimmten Elementarteilchens. F\u00fcr sein aktuelles Experiment, \u201eATLAS\u201c, arbeitet er am gr\u00f6\u00dften Teilchenbeschleuniger der Welt am Forschungszentrum CERN, der Europ\u00e4ischen Organisation f\u00fcr Kernforschung.<\/p>\n<p><strong>Moritz Pohl<\/strong><br \/>\nDer Physiker ist 1984 in Frankfurt geboren und aufgewachsen. Er hat 2004 an der Johann Wolfgang Goethe-Universit\u00e4t in Frankfurt sein Studium begonnen und schreibt im Moment an seiner Doktorarbeit mit dem Schwerpunkt nukleare Astrophysik. Er besch\u00e4ftigt sich in der Arbeit mit der Nukleosynthese, der Entstehung von Elementen in Sternen. Der Frankfurter ist am Helmholtzzentrum GSI (Gesellschaft f\u00fcr Schwerionenforschung) t\u00e4tig.<\/p>\n<p><strong>Sascha Vogel<\/strong><br \/>\nDer Physiker ist 1982 in Frankfurt geboren und aufgewachsen. Er hat 2001 sein Studium an der Johann Wolfgang Goethe-Universit\u00e4t in Frankfurt begonnen. Promoviert hat er 2009 und ist seit vergangenem Jahr wissenschaftlicher Koordinator der Graduiertenschule \u201ehire for FAIR\u201c (Helmholtz Graduate School f\u00fcr Hadron and Ion Research).<\/p>\n<p><strong>Martin B\u00f6hnert<\/strong><br \/>\nDer Philosoph ist 1978 in Zimmersrode geboren und hat an der Universit\u00e4t Kassel Philosophie, Germanistik und Politikwissenschaften studiert. Nach seinem Magister-Abschluss ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut der Universit\u00e4t Kassel t\u00e4tig.<\/p>\n<p><strong>Bj\u00f6rn Frank<\/strong><br \/>\nDer Diplom-Volkswirt ist 1964 geboren und hat sein Studium 1989 an der Universit\u00e4t Hamburg abgeschlossen. Nach seiner Promotion 1993 und seiner Habilitation 2000 an der Universit\u00e4t Hohenheim, war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut Wirtschaftsforschung in Berlin t\u00e4tig. Von 2005 bis 2008 lehrte er Volkswirtschaft an der Technischen Universit\u00e4t Clausthal. Seit 2008 ist er Professor f\u00fcr Volkswirtschaftslehre an der Universit\u00e4t Kassel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wetzlar. Der Sieger des Science Slam auf dem Hessentag in Wetzlar ist geb\u00fcrtiger Gie\u00dfener und arbeitet in Genf: Der Physiker Boris Lemmer (27) setzte sich am Samstag, 9. Juni, um 17 Uhr im \u201ehr-Treff\u201c mit seinem Vortrag \u00fcber \u201eElementarteilchen bis ins Innere des Protons\u201c gegen vier Kandidaten durch. 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