{"id":99037,"date":"2012-06-04T00:11:38","date_gmt":"2012-06-04T00:11:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=99037"},"modified":"2012-06-04T07:57:36","modified_gmt":"2012-06-04T07:57:36","slug":"landrat-marx-uberreichte-bundesverdienstkreuz-am-bande-an-rudolf-dippel-aus-grebenau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=99037","title":{"rendered":"Landrat Marx \u00fcberreichte Bundesverdienstkreuz am Bande an Rudolf Dippel aus Grebenau"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/att45886.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-99038\" title=\"att45886\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/att45886-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/att45886-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/att45886.jpg 512w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Lauterbach. In einer kleinen Feierstunde im Lauterbacher Kreishaus \u00fcberreichte Landrat Rudolf Marx das Bundesverdienstkreuz am Bande an den Grebenauer B\u00fcrger Rudolf Dippel, dem der Bundespr\u00e4sident die hohe Auszeichnung verliehen hat. Der Landrat w\u00fcrdigte den jahrzehntelangen Einsatz f\u00fcr die Interessen der Allgemeinheit. B\u00fcrgermeister und Kreistagsvorsitzender J\u00fcrgen Ackermann und Erster Kreisbeigeordneter Manfred G\u00f6rig gratulierten herzlich.<\/p>\n<p>Rudolf Dippel besuchte von 1945 bis 1949 die Volksschule in Schwarz. Nach bestandener mittlerer Reife auf der Realschule in Alsfeld absolvierte der Geehrte von 1958 bis 1961 die Polizeischule in M\u00fchlheim\/Main bzw. in Wiesbaden. Im Anschluss an den erfolgreichen Besuch der Polizeischule wurde er in den Polizeidienst \u00fcbernommen und zun\u00e4chst bis 1963 in der Landespolizeistation Gro\u00df-Gerau eingesetzt. 1964 erfolgte auf eigenen Wunsch die Versetzung zum Polizeikommissariat Lauterbach. Herr Dippel wurde 1999 nach 41 Dienstjahren in den Ruhestand versetzt.<\/p>\n<p>Im Bereich der Kommunalpolitik engagierte sich Rudolf Dippel in mehreren Gremien. Von 1989 bis 2001 war er Ortsvorsteher im Grebenauer Stadtteil Schwarz. Daneben war er von 1989 bis 2001 auch Stadtverordneter der Stadt Grebenau. W\u00e4hrend dieser Zeit hatte er phasenweise die Position des Stadtverordnetenvorstehers inne. In den Jahren von 2001 bis 2006 geh\u00f6rte Herr Dippel dem Magistrat der Stadt Grebenau als Stadtrat an. In der darauf folgenden Wahlperiode von 2006 bis 2011 engagierte er sich wieder als Stadtverordneter in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Grebenau und war dar\u00fcber hinaus Fraktionsvorsitzender der FWG. Dem Kreistag geh\u00f6rte Herr Dippel von 2004 bis 2006 an.<\/p>\n<p>Landrat Marx betonte in seiner W\u00fcrdigung, dass es Rudolf Dippel geschafft habe, den Protest einer B\u00fcrgerbewegung in den achtziger Jahren von der Stra\u00dfe in das Parlament zu tragen. In diesem Zusammenhang war er Mitbegr\u00fcnder einer Unabh\u00e4ngigen B\u00fcrgerliste aus der sp\u00e4ter die Freien W\u00e4hler im Gr\u00fcndchen (Grebenau) hervorgingen. Bis heute setzt er sich aktiv und engagiert f\u00fcr die Belange und das Wohl der Menschen in seiner Heimat ein. Landrat Marx: \u201eFast seine ganze Freizeit hat er in sein ehrenamtliches kommunalpolitisches Engagement investiert.\u201c<\/p>\n<p>Im Rahmen seiner T\u00e4tigkeit als Polizeibeamter war Rudolf Dippel von 1964 bis 1999 zun\u00e4chst Mitglied im \u00f6rtlichen Personalrat in Lauterbach bzw. sp\u00e4ter im Personalrat der Vollzugspolizei beim Landrat des Vogelsbergkreises. Vorsitzender des jeweiligen Personalrates war er 1973\/1974 und 1978\/1979 sowie von 1983 bis 1999.<br \/>\nZudem war er von 1988 bis 1998 Vorsitzender des Gesamtpersonalrats des Vogelsbergkreises. Auf \u00fcber\u00f6rtlicher Ebene vertrat Herr Dippel 13 Jahre lang (1985 bis 1998) die Interessen der Besch\u00e4ftigten aus dem Vogelsberg im Bezirkspersonalrat beim Regierungspr\u00e4sidium in Gie\u00dfen. W\u00e4hrend seiner langj\u00e4hrigen T\u00e4tigkeiten im Bereich der Personalvertretungen hat er sich kontinuierlich und ohne Eigennutz f\u00fcr die Kolleginnen und Kollegen eingesetzt.<\/p>\n<p>Als Mitglied der Gewerkschaft der Polizei, Kreisgruppe Vogelsberg, f\u00fcr die er auch im Rahmen seiner Personalratsarbeit t\u00e4tig war, hat er sich zudem besondere Verdienste erworben. Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden hatte er von 1980 bis 1992 sowie von 1995 bis 1997 inne. Als Vorsitzender der Polizeigewerkschaft, Kreisgruppe Vogelsberg, wirkte er im Interesse der Kolleginnen und Kollegen von 1992 bis 1995. Seit 1997 ist er Mitglied im Vorstand der GdP-Kreisgruppe Vogelsberg als Beamtenvertreter bzw. heute als Seniorenvertreter. Seine ehrenamtliche T\u00e4tigkeit f\u00fcr die Gewerkschaft bzw. den Personalratsbereich hat Herr Dippel ohne Freistellung nach dem Personalvertretungsgesetz geleistet. Insgesamt kann Rudolf Dippel auf eine \u00fcber 50-j\u00e4hrige Mitgliedschaft in der Hessischen Polizeigewerkschaft zur\u00fcckblicken.<\/p>\n<p>Weiteres ehrenamtliches Engagement brachte der Geehrte auch mit seinem Wirken f\u00fcr den F\u00f6rderverein Schwarz zum Ausdruck. Der F\u00f6rderverein, dessen Gr\u00fcndung Herr Dippel aktiv unterst\u00fctzt hat, ist die Dachorganisation der Vereine im Stadtteil Schwarz und \u00fcbernimmt die Funktion als Sprachrohr der Vereine gegen\u00fcber der Stadtverwaltung, der Bev\u00f6lkerung und der weiteren \u00d6ffentlichkeit. Hier ist Herr Dippel sowohl im Vorstand als 2. Vorsitzender als auch als aktives Mitglied t\u00e4tig. Besonders zu erw\u00e4hnen sind sein Engagement und sein pers\u00f6nlicher Einsatz in Form hunderter ehrenamtlicher Arbeitsstunden im Zuge der Errichtung einer dorfgemeinschaftlichen Einrichtung in den neunziger Jahren in Schwarz.<\/p>\n<p>Als Mitinitiator und aktiver ehrenamtlicher Unterst\u00fctzer der Dorfpartnerschaft Schwarz mit zwei gleichnamigen Orten in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt hat er sich ebenfalls verdient gemacht. Insgesamt setzte sich Herr Dippel \u00fcber Jahrzehnte entschlossen f\u00fcr die Verbesserung der d\u00f6rflichen Strukturen ein.\u00c2\u00a0 Dar\u00fcber hinaus ist Herr Dippel seit 1991 aktives Mitglied im Gesangverein Eintracht Schwarz und wirkt hier seit 2006 im erweiterten Vorstand als Beisitzer mit.\u00c2\u00a0 Aufgrund seiner vielf\u00e4ltigen ehrenamtlichen T\u00e4tigkeiten wurde dem Tr\u00e4ger des Verdienstkreuzes im Jahr 1987 bereits der Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen.<\/p>\n<p>\u201eRudolf Dippel hat sich kontinuierlich an den verschiedensten Stellen f\u00fcr das Gemeinwohl eingesetzt und vielf\u00e4ltige ehrenamtliche T\u00e4tigkeiten ausge\u00fcbt. Hierdurch hat er sich besondere Verdienste um die Allgemeinheit erworben. Die Auszeichnung mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ist eine angemessene W\u00fcrdigung seiner Leistungen\u201c, sagte Landrat Marx abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Zum Foto: Rudolf Dippel aus Grebenau ist Tr\u00e4ger des Bundesverdienstkreuzes am Bande \u2013 unser Bild zeigt von links B\u00fcrgermeister und Kreistagsvorsitzenden J\u00fcrgen Ackermann, Rudolf Dippel, Landrat Rudolf Marx und Ersten Kreisbeigeordneten Manfred G\u00f6rig. Foto: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Lauterbach. In einer kleinen Feierstunde im Lauterbacher Kreishaus \u00fcberreichte Landrat Rudolf Marx das Bundesverdienstkreuz am Bande an den Grebenauer B\u00fcrger Rudolf Dippel, dem der Bundespr\u00e4sident die hohe Auszeichnung verliehen hat. Der Landrat w\u00fcrdigte den jahrzehntelangen Einsatz f\u00fcr die Interessen der Allgemeinheit. 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