{"id":9831,"date":"2008-06-11T09:06:18","date_gmt":"2008-06-11T07:06:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=9831"},"modified":"2008-06-11T09:14:06","modified_gmt":"2008-06-11T07:14:06","slug":"selbsthilfegruppe-fuer-verwaiste-eltern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=9831","title":{"rendered":"Selbsthilfegruppe f\u00fcr \u201everwaiste\u201c Eltern"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hanau. <\/strong>Rund 45 000 Frauen verlieren j\u00e4hrlich in Deutschland ihr Baby. Jede f\u00fcnfte Schwangerschaft endet damit, dass die Kinder tot zu Welt kommen. Z\u00e4hlt man die sehr fr\u00fchen Fehlgeburten hinzu, bei denen die befruchteten Eizellen abgesto\u00dfen werden, d\u00fcrfte es vermutlich sogar jede zweite bis dritte Schwangerschaft sein. Wer denkt dabei an die Eltern?<!--more--><\/p>\n<p>Frauen sind vom ersten Moment an, in der die Schwangerschaft festgestellt wird, mit Ausweis ausgestattete M\u00fctter &#8211; durch den Mutterpass. Was ist aber, wenn das Kind in dieser Phase schon verstirbt? Pl\u00f6tzlich ist es doch &#8220;nur&#8221; ein noch sehr kleines Kind gewesen, hei\u00dft es dann oftmals aus dem Umfeld, erg\u00e4nzt durch den &#8220;Trost&#8221;, man k\u00f6nne doch noch weitere Kinder bekommen. Ein problematischer, ein schlicht falscher Trost.<br \/>\nWer denkt aber dabei an die Gef\u00fchle dieser Eltern? Und was ist mit den Eltern, denen im Rahmen der Pr\u00e4nataldiagnostik mitgeteilt wird, dass ihr Kind nicht lebensf\u00e4hig ist? Wohin k\u00f6nnen sie mit ihrer Trauer?<br \/>\nProbleme, die ortsunabh\u00e4ngig von gro\u00dfer Bedeutung sind.<\/p>\n<p>Am Klinikum Hanau indes werden betroffene Eltern sehr intensiv begleitet. Im Vorfeld einer Pr\u00e4nataldiagnostik, wird vor allem w\u00e4hrend der Fehlgeburt Hilfe angeboten. So k\u00f6nnen sich Eltern auch verabschieden; eine Beisetzung am Kindergrabmal in gemeinschaftlichen oder individuellen Gr\u00e4bern ist m\u00f6glich. Aber wo k\u00f6nnen in der Zeit danach die Eltern mit ihrer Trauer hin?<\/p>\n<p>Ein betroffenes Elternpaar hat vor dem Hintergrund eigener Betroffenheit eine Selbsthilfegruppe initiiert, damit weitere betroffene Elternpaare miteinander in Kontakt treten k\u00f6nnen. Ein Anfang, der noch weitere Kreise ziehen soll!<\/p>\n<p>Tanja Para und ihr Ehemann laden zu einem ersten Treffen ein am Mittwoch, 18. Juni 2008, um 19.00 Uhr,<br \/>\nin die Elternschule am Klinikum Hanau, Leimenstra\u00dfe 20, C-Bau, 1. Obergeschoss im dortigen Sitzungszimmer. Gemeinsam mit Klinikpfarrer Werner Gutheil, der zugleich auch Ethikberater im Gesundheitswesen ist, soll eine begleitete \u201eSelbsthilfegruppe\u201c f\u00fcr verwaiste Eltern entstehen, die ihr Kind sehr fr\u00fch verloren haben.<\/p>\n<p>Es soll dies keine reine Gespr\u00e4chsgruppe werden, sondern im vielf\u00e4ltigen aktiven Tun &#8211; z.B. Austausch \u00fcber bestehende Hilfsangebote &#8211; soll Trrauerarbeit geleistet werden. Der katholische Klinikpfarrer Werner Gutheil, der z.Zt. auch eine Weiterbildung in Trauerbegleitung absolviert und viele Jahre schon im Zusammenhang mit dem Kindergrabmal Erfahrungen gesammelt hat, wird die Gruppentreffen begleiten.<\/p>\n<p>Interessenten k\u00f6nnen direkt zum Treffen am 18. Juni kommen oder sich, wenn gew\u00fcnscht, vorab in Verbindung setzen: mit Werner Gutheil, Klinikpfarrer und Ethikberater, e-Mail: wgutheil@t-online.de<br \/>\nFon (Katholische Klinikseelsorge, Klinikum Hanau): 0 61 81\/296 &#8211; 4580, Fax: 0 61 81\/ 296 &#8211; 4581              Organisation und Leitung hat Tanja Para (betroffene Mutter).- e-Mail: Schmetterlingseltern@t-online.de<br \/>\nInternet:<a href=\"http:\/\/www.wir-sind-kirche.de\/fulda-hanau\/Kindergrabmal2.htm\" target=\"_blank\">http:\/\/www.wir-sind-kirche.de\/fulda-hanau\/Kindergrabmal2.htm<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Hanau. Rund 45 000 Frauen verlieren j\u00e4hrlich in Deutschland ihr Baby. Jede f\u00fcnfte Schwangerschaft endet damit, dass die Kinder tot zu Welt kommen. 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