{"id":96912,"date":"2012-04-06T00:12:42","date_gmt":"2012-04-06T00:12:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=96912"},"modified":"2012-04-06T10:27:10","modified_gmt":"2012-04-06T10:27:10","slug":"bundestagsabgeordneter-michael-brand-fur-verstarkung-finanzieller-hilfen-fur-afrika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=96912","title":{"rendered":"Bundestagsabgeordneter Michael Brand f\u00fcr Verst\u00e4rkung finanzieller Hilfen f\u00fcr Afrika"},"content":{"rendered":"<p>Fulda (bpf). F\u00fcr eine Verst\u00e4rkung des privaten und \u00f6ffentlichen Engagements aus Deutschland f\u00fcr die Millionen durch HIV\/AIDS in Not geratene Menschen, darunter viele infizierte Kinder und Aids-Waisen, in Afrika hat sich der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand (CDU) ausgesprochen. <!--more--><\/p>\n<p>\u201eMit Blick auf Afrika m\u00fcssen viele zusammenwirken, die Regierung, Privatinitiativen und auch einzelne Spender. Es ist mehr als der \u00e2\u20ac\u0161Tropfen auf den hei\u00dfen Stein\u00e2\u20ac\u2122 und hilft konkret den Menschen vor Ort\u201c, unterstrich Brand in einem Pressegespr\u00e4ch, das anl\u00e4sslich der Aktion Schutzengel \u201eAIDS &amp; Kinder\u201c von missio im Bisch\u00f6flichen Generalvikariat in Fulda stattfand. Der Bundestagsabgeordnete dankte dem Hilfswerk f\u00fcr sein Engagement f\u00fcr die Aids-Waisen auf dem afrikanischen Kontinent und betonte: \u201eEs gibt f\u00fcr uns alle eine menschliche Verpflichtung zur Solidarit\u00e4t in einer kleiner gewordenen Welt\u201c. Viele Menschen in Deutschland seien zu pers\u00f6nlichem Einsatz und zu Spenden bereit. Voraussetzung sei aber auch, dass die Menschen sich darauf verlassen k\u00f6nnten, dass das von ihnen gespendete Geld auch bei den Bed\u00fcrftigen ankomme.<\/p>\n<p>Der Missionsdirektor des Bistums Fulda, Apostolischer Protonotar Dr. Lucian Lamza, stellte in dem Gespr\u00e4ch heraus, dass die katholische Kirche in Afrika wegen ihrer Bildungst\u00e4tigkeit besonders gesch\u00e4tzt sei, denn dadurch k\u00f6nnten gut ausgebildete Menschen im eigenen Land bleiben. \u201eOft sind die Leistungstr\u00e4ger Frauen, die mit wenig Geld kleine Unternehmen auf die Beine stellen\u201c, so Pr\u00e4lat Lamza. Bei dem von missio-Referent Sturmius Schneider moderierten Gespr\u00e4ch waren auch zwei Jugendliche zugegen, die sich im Rahmen eines freiwilligen missionarischen Dienstes der Di\u00f6zese in Uganda engagieren. Moritz Becker (19) aus Poppenhausen berichtete aufgrund seiner Erfahrung mit der Versorgung von Aids-Waisen durch Gro\u00dfeltern und Verwandte: \u201eOft sind nicht gen\u00fcgend Medikamente zur Behandlung da, und es fehlt gerade auf dem Land an Wissen \u00fcber die Krankheit, von Pr\u00e4vention ganz zu schweigen.\u201c Charlotte Schneider (18) aus Fulda freut sich auf ihren bevorstehenden Dienst in Uganda, wo sie bei der Betreuung von Aids-Waisen mithelfen wird.<\/p>\n<p>Die Bundesrepublik Deutschland geh\u00f6rt laut Brand mit Frankreich, Japan und den USA zu den vier gr\u00f6\u00dften Geberl\u00e4ndern des vor allem in Afrika t\u00e4tigen Globalen Fonds zur Aidsbek\u00e4mpfung. Inzwischen k\u00f6nne man gerade im medizinischen Bereich zudem mit denselben Geldmitteln erheblich mehr erreichen, da die Kosten f\u00fcr die Medikamente gesunken seien. Die Kosten f\u00fcr AIDS\/HIV-Medikamente lagen vor zehn Jahren noch bei rund 7.000 Euro im Jahr, heute seien es noch 100 Euro. Der Fokus der Unterst\u00fctzung m\u00fcsse weiter bei der Pr\u00e4vention, der Bek\u00e4mpfung der Stigmatisierung und dem Zugang zur Therapie liegen. \u201eAuch der Bundeshaushalt 2013 wird wieder mindestens 200 Millionen Euro an Mitteln f\u00fcr die Aidsbek\u00e4mpfung vor allem in Afrika bereitstellen\u201c, stellte der Bundestagsabgeordnete heraus. Deutschland sei zudem stark engagiert, um \u00fcber wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den jeweiligen L\u00e4ndern nachhaltige Projekte vor Ort zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda (bpf). 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