{"id":96739,"date":"2012-04-01T00:10:49","date_gmt":"2012-04-01T00:10:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=96739"},"modified":"2012-04-01T09:09:48","modified_gmt":"2012-04-01T09:09:48","slug":"fuldaer-klimakonferenz-gibt-grunes-licht-fur-grune-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=96739","title":{"rendered":"Fuldaer Klimakonferenz gibt gr\u00fcnes Licht f\u00fcr GR\u00dcNE Politik"},"content":{"rendered":"<p>Fulda. Lob von GR\u00dcNER Seite h\u00f6rt die Stadt Fulda eher selten. Doch die am Freitag (24.3.) veranstaltete \u00e2\u20ac\u0161Arbeitskonferenz f\u00fcr den Klimaschutz\u00e2\u20ac\u02dc findet die ungeteilte Zustimmung der GR\u00dcNEN Fraktion, die am Wochenende auf ihrer Klausurtagung von den vier GR\u00dcNEN Mitgliedern der Konferenz Bericht erstattet bekam. Die Idee von Stadtbaur\u00e4tin Zuschke, Verwaltung, Stadtverordnete und externe Expertinnen gemeinsam dar\u00fcber beraten zu lassen, welche Ma\u00dfnahmen auf kommunaler Ebene umgesetzt werden k\u00f6nnen, um die Energiewende voranzubringen und gesetzte Klimaschutzziele zu erreichen, wurde auch von den angereisten Fachleuten gelobt und als einmalig bezeichnet. <!--more--><br \/>\nKatja Schmirler, als GR\u00dcNE Umweltausschuss-Vertreterin in die Klimaschutzkonferenz berufen, fasste die Ergebnisse zusammen: \u201eDas haben wir im Vorfeld nicht erwartet. Die geladenen Vertreter des Zuschke-Dezernats demonstrierten mit ihren Beitr\u00e4gen, dass GR\u00dcNE Ideen mittlerweile Eingang in die Fortbildungsveranstaltungen f\u00fcr kommunale Mitarbeiterinnen gefunden haben. Als Ergebnis der Tagung halte ich fest: Fuldaer Klimakonferenz gibt gr\u00fcnes Licht f\u00fcr GR\u00dcNE Politik.\u201c F\u00fcr ihre Arbeitsgruppe k\u00f6nne sie berichten, dass von Seiten der Verwaltung ein gro\u00dfes Interesse bestehe, die Nutzung regenerativer Energien auch auf dem Stadtgebiet auszubauen. \u201eSelbst die Nutzung der Windenergie scheint in Fulda nicht mehr blockiert zu werden. Der Michelsrombacher Wald wird offenbar ein m\u00f6glicher Standort.\u201c<\/p>\n<p>Walter M. Rammler, ebenfalls im Fuldaer Umweltausschuss, informierte \u00fcber die Ergebnisse seiner Arbeitsgruppe Verkehr: \u201eDass Mobilit\u00e4t auch gew\u00e4hrleistet werden kann, indem nicht mehr prim\u00e4r auf den motorisierten Individualverkehr gesetzt wird, ist bei Fachleuten v\u00f6llig unstrittig: \u00e2\u20ac\u0161Jedes Auto, das weniger in das Zentrum f\u00e4hrt, ist ein Gewinn f\u00fcr unsere Stadt\u00e2\u20ac\u02dc, postulierte ein Fachmann. Wir m\u00fcssen nur endlich damit anfangen, das viele Geld, das in die Verkehrsinfrastruktur gesteckt wird, so zu verwenden, dass nicht mehr in erster Linie der Autoverkehr davon partizipiert.\u201c<\/p>\n<p>Hermann-Joseph Hahn, GR\u00dcNER Vertreter im Bauausschuss, konnte in der AG Geb\u00e4udebestand ebenfalls ein hohes Ma\u00df an Fachkompetenz feststellen: \u201eDass Energiesparen unsere gr\u00f6\u00dfte Energiequelle ist und die auch genutzt werden soll, wurde bei der Diskussion um Sanierung und Austausch von Heizanlagen deutlich. Auch hier keine Differenz zwischen GR\u00dcNER Position und Expertenvorschl\u00e4gen.\u201c<\/p>\n<p>Ute Riebold (Bauausschuss) arbeitete in der AG Bauleitplanung mit: \u201eSelbst von den CDU-VertreterInnen wurde am Freitag signalisiert, dass auch in der Bauleitplanung Klimaschutzma\u00dfnahmen forciert angegangen werden m\u00fcssen: Weg von blo\u00dfen Willensbekundungen, hin zu konkreten Umsetzungsschritten. Weg von der Umwidmung landwirtschaftlicher Fl\u00e4chen zu Bauland, hin zu der Revitalisierung von bereits versiegelten und erschlossenen Fl\u00e4chen. Auch der Ver\u00f6dung von Ortskernen soll durch ein entsprechendes Management entgegengewirkt werden.\u201c<\/p>\n<p>Fraktionsvorsitzender Ernst Sporer: \u201eDas war ein echtes Heimspiel. Falls keine parteipolitischen Steine in den Weg gelegt werden, sehe ich f\u00fcr Fuldas Energiewende alle Zeichen auf gr\u00fcn.\u201c<\/p>\n<p>Ein weiteres Thema der Klausurtagung war \u201eUrbanit\u00e4t\u201c. Die GR\u00dcNEN vermissen Handlungskonzepte, die die Funktionen dieser Stadt in ihrer Gesamtheit sehen und st\u00e4rken: \u201eDie zentrale Frage ist: \u201eWie wollen wir leben in unserer Stadt. Diese kann doch nicht auf das Thema innere Sicherheit oder die Ausweisung von verkaufsoffenen Sonntagen reduziert werden\u201c, betont Silvia Br\u00fcnnel.\u00c2\u00a0 \u201eDie gegenw\u00e4rtige Diskussion scheint die Antwort der CDU auf ihr miserables Wahlergebnis in der Innenstadt zu sein. Die hochgepuschte Diskussion um die \u00e2\u20ac\u0161innere Sicherheit\u00e2\u20ac\u02dc: wenig mehr als ein kl\u00e4glicher Versuch, ihr eigenes Klientel zur\u00fcckzugewinnen\u201c, beschreibt Stadtrat Dr. Heinz-Peter H\u00f6ller den Zustand der Dippel-Partei.<\/p>\n<p>Zum Abschluss ihrer Klausurtagung diskutierten die GR\u00dcNEN die Auswirkungen der vergangenen Krisen des Klinikums auf die Stadt Fulda. \u00dcbereinstimmung herrscht dar\u00fcber, dass die GR\u00dcNEN das Klinikum in kommunaler Hand belassen wollen: \u201eDoch wir wehren uns dagegen, als Stadtverordnete zwar einerseits finanzielle Belastungen f\u00fcr die Stadt mittragen zu m\u00fcssen, andererseits aber weder ein Informationsrecht, noch eine Mitwirkung im Aufsichtsrat zugesprochen bekommen\u201c, erkl\u00e4rt GR\u00dcNEN-Chef Sporer abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Lob von GR\u00dcNER Seite h\u00f6rt die Stadt Fulda eher selten. 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