{"id":96697,"date":"2012-03-30T00:13:27","date_gmt":"2012-03-30T00:13:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=96697"},"modified":"2012-03-29T11:29:12","modified_gmt":"2012-03-29T11:29:12","slug":"modernste-technik-am-klinikum-fulda-innovatives-pet-ct-fur-die-molekulare-bildgebung-am-radiologie-zentrum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=96697","title":{"rendered":"Modernste Technik am Klinikum Fulda: Innovatives PET-CT f\u00fcr die molekulare Bildgebung am Radiologie-Zentrum"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/DSC_3454.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-96698\" title=\"DSC_3454\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/DSC_3454-265x175.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/DSC_3454-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/DSC_3454.jpg 592w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Fulda. Das Klinikum Fulda erweitert ab April 2012 sein Radiologie-Zentrum um einem Positronen-Emissions-Tomographen (PET) der neuesten Bauart, der exzellente M\u00f6glichkeiten in der bildgest\u00fctzten Stoffwechseldiagnostik bietet. Zus\u00e4tzlich zum PET ist ein leistungsstarker Computertomograph (CT) integriert. Der neue PET-CT Scanner wird gemeinsam von den Kliniken f\u00fcr Nuklearmedizin und Radiologie betrieben.<!--more--><\/p>\n<p>Patientinnen und Patienten werden ab April 2012 von modernster Technik und deutlich verk\u00fcrzten Untersuchungszeiten profitieren. Durch den Einsatz eines der derzeit fortschrittlichsten PET-CT-Systeme kann unn\u00f6tiger Stress \u2013 wie er beispielsweise durch eine lange Dauer der Untersuchung und Lagerung des Patienten \u201ein der R\u00f6hre\u201c entsteht &#8211; reduziert werden. Der Discovery\u00e2\u201e\u00a2 PET\/CT-600 der Firma GE Healthcare wird in Fulda insbesondere in der Diagnostik von Krebserkrankungen, jedoch auch in der Neurologie (Alzheimer Demenz) und Kardiologie zum Einsatz kommen. Er wird den seit 2002 an Tausenden von Patienten in\u00c2\u00a0 Osthessen genutzten Einzel-PET-Scanner ersetzen.<\/p>\n<p><strong>Wie funktioniert das neue PET-CT?<\/strong><\/p>\n<p>Die Positronen-Emissions-Tomographie, kurz PET, ist ein bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin, das zum genauen Aufsp\u00fcren von Krebs- und seinen Metastasen genutzt wird. Sie nutzt die Tatsache, dass Tumore einen erh\u00f6hten Zuckerverbrauch aufweisen. Dem Patienten wird vor der Untersuchung eine schwach radioaktiv markierte Zuckerl\u00f6sung verabreicht, die sich im Organismus an den Stellen anreichert, die viel Zucker verbrauchen. Diese Zuckerverteilung im K\u00f6rper stellt der PET-Scanner bildlich dar. Bereiche mit erh\u00f6htem Zuckerverbrauch \u2013 zu denen auch Tumore und Metastasen z\u00e4hlen \u2013 werden auf diese Weise sichtbar.<\/p>\n<p>Stoffwechselaktivit\u00e4ten werden durch die PET zwar pr\u00e4zise angezeigt, jedoch gibt das Verfahren selbst nur ungef\u00e4hre Informationen \u00fcber deren Lage. Die Computertomographie hingegen zeigt Knochen, Weichteilgrenzen, Organe und Gef\u00e4\u00dfe in allen Details. Die Kombination der beiden Verfahren PET und CT bringt den entscheidenden Vorteil: Durch die \u00dcberlagerung der Bilder k\u00f6nnen die im PET gezeigten Herde im gleichzeitig mit angefertigten CT sofort aufgefunden werden. Die Effektivit\u00e4t und Qualit\u00e4t der Diagnostik werden dadurch erheblich verbessert. Durch die Kombination der St\u00e4rken beider Verfahren in einer simultanen Untersuchung verbessert sich die Treffsicherheit der Diagnostik nochmals deutlich. Zudem l\u00e4sst sich das neue PET-CT auch als alleiniges CT nutzen und steht somit als viertes CT-Ger\u00e4t am Klinikum Fulda z.B. f\u00fcr Strahlentherapieplanungen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><strong>Vorteile f\u00fcr die Patienten<\/strong><\/p>\n<p>\u201eBesondere Vorteile bietet uns die PET-CT im Bereich der Krebsdiagnostik. PET-CT wird in der prim\u00e4ren Tumorabkl\u00e4rung, Tumortherapiekontrolle und Rezidivdiagnostik zunehmend eingesetzt\u201c, erkl\u00e4ren Priv.-Doz. Dr. Andreas Hertel, Direktor der Klinik f\u00fcr Diagnostische und Therapeutische Nuklearmedizin und Prof. Dr. Christoph Manke, Direktor der Klinik f\u00fcr Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Fulda. \u201eDie Untersuchung von Patienten erfolgt h\u00e4ufig unter Einsatz unterschiedlicher Verfahren und ist daher sehr aufw\u00e4ndig. Kommt die PET-CT zum Einsatz, so haben wir bei Erkrankungen wie Lungenkrebs, Speiser\u00f6hrenkrebs, Darmkrebs, Lymphdr\u00fcsenkrebs, Hautkrebs, Brustkrebs, bei Kopf- und Halstumoren und anderen Krebsarten bereits nach weniger als 15 Minuten Klarheit. B\u00f6sartige Tumore k\u00f6nnen wir durch den integrierten CT genauestens lokalisieren. F\u00fcr uns hei\u00dft dies konkret, dass wir k\u00fcnftig noch pr\u00e4ziser diagnostizieren k\u00f6nnen und Tumorprozesse fr\u00fcher erkennen k\u00f6nnen. Unseren Patienten gibt dies schnell Klarheit und erspart ihnen unn\u00f6tig langwierige Untersuchungen\u201c, so Dr. Hertel weiter.\u00c2\u00a0 F\u00fcr die Patienten ist es eine schmerzlose Untersuchung, die die Nuklearmediziner und Radiologen gemeinsam durchf\u00fchren, die Untersuchung wird wie bisher f\u00fcr station\u00e4re und ambulante Patienten durchgef\u00fchrt. Termine ab Ostern k\u00f6nnen unter Telefon (0661) 84-6331 abgerufen werden.<\/p>\n<p><strong>Medizinisch-technische Innovation: Das\u00c2\u00a0 PET-CT der neuesten Generation<\/strong><\/p>\n<p>Der im Radiologie-Zentrum des Klinikums Fulda installierte Discovery PET\/CT 600 z\u00e4hlt aktuell zu den sensitivsten PET-CT-Scanner am Markt. Geringere Kosten f\u00fcr Radiopharmazeutika, k\u00fcrzere Untersuchungszeiten und verringerte Strahlenbelastung sind die Folge. Mittels komplexer Computerberechnungen k\u00f6nnen selbst kleinste L\u00e4sionen und Details dargestellt werden. Durch ein spezielles Verfahren, \u201eAtemtriggerung\u201c genannt, werden Bildunsch\u00e4rfen, die aus der Atembewegung des Patienten resultieren, minimiert. Auch der integrierte CT-Scanner reduziert mit seinem sogenannten Pitchbooster die Strahlenbelastung f\u00fcr den Patienten im Vergleich zu herk\u00f6mmlichen CTs und dies bei \u00fcberragender Detailsch\u00e4rfe.<\/p>\n<p><strong>Klinikum Fulda: Die Onkologische Kompetenz in Osthessen<\/strong><\/p>\n<p>Bei der Behandlung maligner, also b\u00f6sartiger Tumore, m\u00fcssen besondere klinische Anforderungen erf\u00fcllt werden. Mit der PET-CT sind eine genaue Abkl\u00e4rung und die Verlaufskontrolle der Tumorerkrankung verl\u00e4sslich m\u00f6glich. Das PET-CT wird integraler Bestandteil der onkologischen Versorgung am Klinikum mit seinen verschiedenen Abteilungen vor allem aber Tumorklinik, Brustzentrum, Darmzentrum und Prostatazentrum werden, sowie der Versorgung onkologischer Patienten von zuweisenden Krankenh\u00e4usern der weiten Umgebung und niedergelassenen \u00c4rzten dienen.\u00c2\u00a0 Infolge der r\u00e4umlichen \u00dcberlagerung mit dem CT k\u00f6nnen PET-Befunde dar\u00fcber hinaus so dargestellt werden, dass sie die weitere Behandlung der zuweisenden \u00c4rzte verbessern k\u00f6nnen. \u201eMit dem neuen Ger\u00e4t der Strahlentherapie (am Standort Klinikum Fulda sowie in Bad Hersfeld) und dem Onkologikum, verbessern wir unser Angebot als die onkologische Kompetenz in Osthessen\u201c, so Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel, Vorstand Krankenversorgung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. 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