{"id":9668,"date":"2008-06-03T00:23:32","date_gmt":"2008-06-02T22:23:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=9668"},"modified":"2008-06-03T00:23:32","modified_gmt":"2008-06-02T22:23:32","slug":"lourdes-2008-kraftquelle-fuer-die-kranken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=9668","title":{"rendered":"Lourdes 2008: Kraftquelle f\u00fcr die Kranken"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hanau.<\/strong> Kranke und behinderte Menschen brauchen dank der Lourdeswallfahrt der Di\u00f6zesen Fulda, Limburg und Mainz nicht auf eine Pilgerreise zu verzichten. Auch in diesem Jahr haben 75 Frauen und M\u00e4nner, \u00fcberwiegend aus dem Malteser Orden aus Deutschland und \u00d6sterreich, von 15 bis 85 Jahren diese Wallfahrt 63 Pilgerinnen und Pilgern, die durch Krankheit und Behinderung sonst im Alltag am Leben weniger teilnehmen, erm\u00f6glicht.<!--more--><\/p>\n<p>Eberhard H\u00fcser, Personalreferent im Bistum Mainz, Domkapitular a.D. Norbert Lixenfeld aus dem Bistum Limburg und der Katholische Klinikpfarrer Werner Gutheil aus dem Bistum Fulda haben diese Menschen seelsorglich begleitet. Gleich am ersten Tag kam es zur Begegnung der Krankenwallfahrt mit den Hotelpilgern und den Jugendlichen, bei der Weihbischof Gerhard Pischel das Messgewand und die Stolen, die das Emblem der gemeinsamen Wallfahrt appliziert enthielten, allen Wallfahrern vorstellte und f\u00fcr den liturgischen Gebrauch segnete.<\/p>\n<p>Zusammen mit einem Messkoffer sind sie Bestandteil eines Projektes der \u00f6kumenischen Gruppe \u201eRegenbogen\u201c, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der katholischen Klinikseelsorge am Klinikum Hanau. Sie haben diese Dinge zusammen mit einem Kalender (der von diesem Lourdesmonat Mai bis zum Monat Juni 2009 reicht, in dem die Wallfahrt nach Lourdes an Fronleichnam stattfindet) erstellt.<\/p>\n<p>Sehr wichtig f\u00fcr die Kranken war \u2013wie in jedem Jahr- die Teilnahme an der t\u00e4glichen Sakramentsprozession. Wegen der gleichzeitigen Millit\u00e4rwallfahrt wurden die Kranken der Di\u00f6zesanwallfahrt nicht dazu zugelassen. Aus der Not wurde eine Tugend gemacht und schnell mittels einer Monstranz und feierlichem Gew\u00e4nnt eine eigene Segnung der Kranken organisiert. Diese war f\u00fcr die einzelnen Kranken zudem pers\u00f6nlicher und damit in der eigenen Erfahrung intensiver.<\/p>\n<p>Ebenfalls am Sonntag musste wegen des Wetters leider die Teilnahme am feierlichen Gottesdienst zusammen mit der internationalen Millit\u00e4rwallfahrt  abgebrochen werden. Aber f\u00fcr diese Gruppe wurde im Accueil, dem Hospital f\u00fcr die Kranken, eine sehr pers\u00f6nliche und dichte Heilige Messe gefeiert. Wegen der Millit\u00e4rwallfahrt konnte die Krankenwallfahrt auch erst am Samstag an der Lichterprozession teilnehmen, was aber wegen des Regen eher &#8220;gewisserma\u00dfen im Dunklen&#8221; verlief. Dennoch waren die Kranken sehr intensiv und mit viel eigener Kraft dabei.<\/p>\n<p>Insgesamt war Lourdes 2008 eine ruhige und harmonische Wallfahrt, obgleich (vielleicht aber auch: weil) nur wenige Programmpunkte so verlaufen konnten, wie sie am gr\u00fcnen Tisch geplant worden waren. Das gesamte Team hat ebenso wie die Kranken ein sehr hohes Ma\u00df an Flexibilit\u00e4t mitgebracht.<\/p>\n<p>Vielleicht besteht das Wunder von Lourdes f\u00fcr die meisten Kranken nicht darin, dass sich ihre Situation in und nach der Wallfahrt ver\u00e4ndert, sondern darin, dass sie mit ihrer Situation ein Jahr lang wieder besser zu Recht kommen werden. Oder, wie es einer der Teilnehmer es im Abschlussgottesdienst in den F\u00fcrbitten mit schwacher und langsamer Stimme ausdr\u00fcckte: &#8220;Danke, dass ich in diesen Tagen keinen Anfall hatte&#8221;.<br \/>\nM\u00f6ge Gott und m\u00f6ge die Gottesmutter ihm und allen Kranken dieses Vertrauen und diese Hoffnung mindestens bis zur n\u00e4chsten Lourdeswallfahrt 2009 schenken. (Werner Gutheil, Klinikpfarrer Klinikum Hanau)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Hanau. Kranke und behinderte Menschen brauchen dank der Lourdeswallfahrt der Di\u00f6zesen Fulda, Limburg und Mainz nicht auf eine Pilgerreise zu verzichten. 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